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« Überschuldung - was tun?
23.03.2009
» Romantische Geschichten » Myus World
NR
„Waaas?!“ schrie ich entsetzt auf als mir meine Ma berichtete das wir umziehen werden. „Das ist jetzt aber nicht dein Ernst oder? Gerade jetzt wo ich endlich die Aufnahmeprüfung zur Jounen-High geschafft habe! Das ist doch nicht fair!!“ wütete ich. Meine Mutter sah mich mit ihren dunklen Augen besänftigend an. „Aber Schatz. Seit dein Vater tot ist weißt du doch wie schwer wir es in Sachen Geld haben. Die Steuern werden hier einfach zu teuer. Was meinst du wie soll ich dann überhaupt deine Schule bezahlen?“
Tränen kullerten mir über die Wange. „D-das ist nicht fair … Endlich geht es mir mal gut und ich habe die Sache mit Daddy schon fast verdaut und nun? Nun musst du mir die Sache mit unseren Finanziellen Problemen unter die Nase streichen! Hast du auch mal daran gedacht dass ich eine ganz normale Kindheit erleben will? Nein hast du natürlich nicht denn bei dir geht es ja immer nur um dich!!“ Wieso muss sie mir immer so weh tun?
Verletzt sah mich meine Mutter an. Auf der einen Seite weiß sie dass ich recht habe, aber auf der anderen Seite will sie es auch nicht wahr haben. „Das ich dir nicht immer eine gute Mutter bin ist mir Klar aber ich gebe mein Bestes es möglichst lebbar zu erangieren. Für mich ist dies auch nicht so einfach weißt du Mäuschen?“ Mäuschen…tzz.:. Merkt sie denn nicht dass ich kein Kind mehr bin? Immerhin bin ich schon 15. „Weißt du was? Du hast Recht. War doch Klar dass ich nie glücklich werden kann solange ich mit dir leben muss! Also was habe ich anderes erwartet?!“
Oh no.. Nachdem ich es gesagt habe, bereue ich es auch sofort es getan zu haben. Ihre Augen sahen mich traurig an. Ihr Kupferbraunes Haar baumelte ihr leblos über die Schultern und ihre Haut hat die Farbe einer verschrumpelten Pfirsich angenommen. Hart aber wahr. Meine Mam wurde alt.
„Es tut mir Leid... so habe ich das nicht gemeint...“ murmle ich erschöpft und lege mich das letzte Mal auf unser kleines grünes Sofa in dem ich bisher immer mein Popcorn verdrückt hatte wenn ich deprimiert war. Ma streichelte mir liebevoll durch meine Schokofarbenen Haare. „Schon gut mein Liebes.“ Lächelte sie.
„Wann fahren wir denn?“ wollte ich wissen. „Morgen.“
Was?! Morgen?! Und wann sollte ich mich von meinen Freunden verabschieden?? Na Klasse!!

Der Tag der Abreise hatte begonnen. Traurig stand ich am Sonntagmorgen um 8 Uhr auf, schlüpfte ihn eine engliegende Jeans, einem roten Figurenbetonten T-Shirt und in meine AllStars.
Müde trabble ich nach unten. Meine Mutter saß mit Bademantel und Zeitung gerüstet auf einem Stuhl in unserer Küche.
„Ah Morgen Schätzchen. Hast du gut geschlafen?“ begrüßte sie mich fröhlich. „Was denkst du?“ knurrte ich zurück. Verärgert öffnete ich die Haustür. „Wohin gehst du denn?“ wollte Ma wissen.
„Wenn du nichts dagegen hast dann verabschiede ich mich noch von meinen Freunden. Von meinen FREUNDEN!!!!“ brüllte ich und stürmte hinaus ins Freie. Hm zuerst zu Chili.. dann zu Mike, Juli, Kay, Bianca, Lauri , Fred und Sebbi. Alle waren Zuhause. Alle hatten die gleichen Worte und die gleichen Emotionen zu zeigen: Fassungslosigkeit, Traurigkeit, Wut und Angst. Zu aller letzt kommt jetzt noch mein fester Freund an die Reihe. 10 Jahre hatte ich hier gelebt und jetzt musste ich meine Heimat verlassen?!
Was sollte ich ihm eigentlich sagen. Und wie wird er reagieren??
Traurig klingelte ich an Brandens Tür. „Ach hallo Myu! Du willst bestimmt zu meinem Sohn. Er ist oben in seinem Zimmer“
Das letzte Mal dass ich diese Wörter höre.. Branden ist in seinem Zimmer.. Deprimiert ging ich ohne zu klopfen in sein Zimmer. Er hatte mir den Rücken zugedreht. Seine Dunklen Locken glänzten im Sonnenlicht. Er hatte wie so oft ein Schwarzes T-Shirt mit einer verwaschenen Jeans an. An seinen Ohren die Kopfhörer.
Ich umarmte ihn ein letztes Mal von hinten. Er erschrak nicht, sondern nahm ruhig die Kopfhörer ab. „Chili hat es mir erzählt..“ fing er an. „…So?“ murmelte ich bedrückt. „Schatz. Kannst du nicht bei mir bleiben? Du könntest bei mir einziehen. Ich meine du hast doch gerade die Aufnahmeprüfung geschafft! Freut sich deine Mutter denn gar nicht? Und wieso zieht ihr überhaupt um? Wohin? Wie weit weg ist es von hier?“
So viele Fragen. Und auf keine hatte ich eine Antwort.
Ich versuchte ihm alles zu erklären was ich wusste.
Der Abschied von ihm war bitter. Wir versprachen uns zwar immer zu telefonieren, zu Simsen, uns zu besuchen und E-Mails zu schreiben aber… dass alles war kein Trost. Ein letztes Mal spürte ich seine Lippen auf meinen. Das letzte Mal atmete ich seinen Geruch ein. Und das letzte und erste Mal durfte ich spüren wie sein Herz in tausend Teile zersprang. Dies war das Ende unserer Liebe.

„Sind wir endlich da?“ fragte ich nun mindestens zum 19 .Mal in dieser Fahrt. Und zum ersten Mal in dieser Fahrt gab sie ein knappes Ja als Antwort. „Wo denn genau?“ frage ich neugierig.
Meine Mutter drehte ihren Kopf so dass sie mir in die Augen schauen konnte. „Na.. in deine alte Heimat“
In meine alte Heimat? Sie meint wohl dieser Ort an dem ich lebte bevor ich 5 war. Ein schrecklicher Ort mit schrecklichen Einwohnern. Mit 4 wurde ich immer von anderen Kinder gehänselt und das ohne Grund! Ich war nie anders alles alle anderen Kinder aber doch besonderer meinte meine Mutter. „Nein. Ist das dein Ernst?! Du weißt doch wie ich diese Stadt hasse!!“ ärgerte ich mich. „Darling. Was soll ich denn sonst machen? Deine Oma hilft uns halt nur wenn wir bei ihr wohnen.“ Moment! Wir wohnen bei ihr? Im selben Haus!?! Na toll!!! Wütend starrte ich von nun an wie gebannt nach draußen und sprach kein Wort mehr mit meiner Mutter. Sie hielt nach einer Weile in einer Strasse mit vielen Mehr -familienhäuser an. „Voila unser neues Zuhause!“ griente meine Mutter erfreut. Nun zugegeben war dieses Haus nicht so schlimm.. Es war groß und mit einem himmelblau bestrichen. „Sind Oma und Opa umgezogen?“ frage ich. Ma sah mich traurig an.
„Nicht ganz. Opa ist seit 2 Jahren an Lungenkrebs gestorben.“
Bitte?! Warum wusste ich davon nichts!? „Wieso hast du mir das nicht erzählt?!“ schrie ich meine Mutter an. Sie dagegen ignorierte meine Frage und klingelt bei meiner Oma. Hm? Die andere Familie hieß also Kyono. Die Tür wurde von einer Frau mit kurzen grauen Haaren und leuchtend grünen Augen geöffnet. Die Ähnlichkeit von Mutter und Tochter war kaum zu übersehen. „Na wen haben wir denn hier? Wenn das mal nicht meine Tochter und Enkelin sind! Ach wie ich mich freue! Habt ihr eure ganzen Dinge in diesem Kleinen Minivan? Wow. Wie du gewachsen bist! Richtig hübsch siehst du aus, junge Dame. Wie war die Fahrt? Wollt ihr euer Zimmer sehen? Ach und die Kyono Familie ist heute Abend unser Gast. Ich hoffe ihr habt nichts dagegen andern Falls...“ Meine Mutter fiel der Quasseltante ins Wort. „Nein Ma. Alles paletti. Ja unser Zeug hatte Platz. Die Fahrt war angenehm. Ja das mit den Zimmern wäre keine schlechte Idee und wir freuen uns natürlich die Kyonos kennen zu lernen!“ Na ja das konnte ja heiter werden mit einer Oma die so viel redete… Ma und ich holten unser Gepäck aus dem Van und tragten es mit mühsamen Gestöhnem in die Wohnung. Mit unserem ´Glück1´ war es die obere Wohnung von den beiden. „Kommt am besten durch diese Tür. Sie führt am schnellsten zu euren Räumen“ lächelte Oma erklärend.
Brav folgten wir ihr. „So das ist dein Zimmer Myu Schätzchen. Gefällt es dir?“ meinte sie. Wow. Ist ja der Wahnsinn! Es ist nicht nur geräumig und groß sondern auch mit allem ausgestattet was man als Teenager so brauchte. Über Stereoanlage bis hin zum Sofa, Computer, Fernseher ,Pult, Nachtischlampe etc.
Oma und Ma gingen weiter. Total baff und fassungslos stand ich immer noch ungerührt vor dem Traum aller Zimmer. Die Farben waren wie die Fassade des Hauses Himmelblau. Schnell schmiss ich mein Gepäck zu Boden, stellte die Kartons vorsichtig zu Boden und sprang auf mein Blaues Himmelbett. „Myu Schätzchen?“ fragte meine Mutter nach mir. „Jaaaaaa?“ lachte ich auf.
„Ist das nicht ein Traum?“ In ihren Augen sah man ihr deutlich an das ihr Zimmer mindestens so schön war wie meins. „Total“ schrie ich begeistert auf. „Ehm. Ich will euch ja nur ungern bei den Schwärmereien stören, vor allem weil es um mein bescheidenes Heim geht aber… Ich würde euch doch noch gerne die andere Familie vorstellen ihr zwei Süßen“ grinste Oma frech. Nickend trabten wir ihr wie zwei junge Fohlen hinterher. Im Wohnzimmer saßen sie . Eine gutaussehende Frau im Alter meiner Mutter mit roten Locken und himmelblauen Augen, ein Schwarzhäriger Mann, ebenfalls mit himmelblauen Augen, ein junges Mädchen , ich schätzte sie um die 10 herum mit blonden Haaren und wie Mutter und Vater himmelblauen Augen und zu guter letzt ein Junge in meinem Alter. Er hatte Schwarze gestufte Haare die ihm zur Schulter reichten und auf der linken Seite eines seiner typischen himmelblauen Augen verdeckte. Er hatte ein weißes T-Shirt an mit einer schwarzen Hose dazu und weißen Sneakers. Lächelnd sah er mich an als er mich erblickte. Ich mit meinen langen Schokofarbenen Haaren, blauen Augen und kleiner Stupsnase kam mir nun doch recht blöde vor. Normalerweise fand ich mich Äußerlich immer ganz OK, vor allem neben Jungs aber Heute.. Heute war ich einem Jungen begegnet dessen Aussehen einfach nicht zu Toppen war. „Nun das ist meine Tochter Mary und ihre Tochter Myu. Das sind Frau Julia, Mann George, Tochter Lilly und Sohn Carlo.“ Stellt uns Omi vor. Schüchtern streckte ich meine Hand zur Begrüßung entgegen. Als Carlo sie berührte tanzte mein Bauch Ramba Zamba. „So da wir uns nun alle kennen… wer hat Lust auf ein kleines Eile mit Weile?“ fragte meine Omi in die Runde. Alle außer meine Ma, Carlos und ich waren begeistert. „Na ja… eigentlich habe ich mich ja mit meinen Freunden verabredet..“ murkste Carlos hervor. Oma hob die Augenbrauen. „Ach so“ lächelte sie dann verständlich. Och nö. Musste Carlos schon gehen? Warte Myu… hast du deinen Freund Branden schon vergessen?! „Ich könnte Myu sonst mitnehmen dammit sie schon Freunde schliessen kann“ fügte Carlos hinzu. Wollte ich das?
„Was für eine entzückende Idee“ fand meine Ma. „Okay dann ist es beschlossene Sache. Hol noch schnell deine Jacke Myu. Ich warte draussen auf dich“ erklärte er und ging nach unten.

Fortsetzung folgt...
[Meine Idee.. meine allain muahaha]
alles lesen | 0 Kommentare | BrokenWings | saayara@bluewin.ch
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