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25.11.2006
» Abenteuer » Die Abenteuer des kleinen Träumers
NR
Gute Nacht mein lieber Titus!“ Mit diesen Worten packte die Mutter ihren alles geliebten Sohn schön in die warme, dicke Decke ein und machte das Lämpchen aus. Ihr Sohn war schon ganz aufgeregt, denn er wusste genau was gleich passieren würde. Titus hat ein Geheimnis, oder viel mehr eine Begabung, von der nur er weiß.
Immer wenn er am Abend seine Augen schließt und ganz fest daran glaubt, dass er von etwas schönem träumt, dann erlebt er die tollsten Sachen. Vor einem halben Jahr erst hatte er diese Entdeckung gemacht, aber trotzdem war er schon in so vielen fremden Welten, an den schönsten Orten, mit den lustigsten Kameraden, dass man kaum vermach sie zu zählen.
Einmal lernte Titus von einer sprechenden Hündin namens Kijain , wie man mit seiner Nase Dinge schweben lassen kann. „Man muss die Nasenspitze so lange rubbeln, bis sie rot anläuft und dann mit seinen Nasenlöchern wackeln!“, lehrte Kijain ihn. Sicherlich bedurfte das einiges an Übung, aber der Sonderling beherrschte die Kunst schon nach ein paar Tagen, womit er dann auch allerlei Unsinn trieb. Wie verwirrt nur seine Betreuerin gewesen war, als der Stoffkäfer plötzlich anfing durch die Wohnung über Regale und unter Tischen hindurch zu sausen.
Aber wie gesagt, Titus war schon sehr gespannt was ihn dieses mal erwarten würde. Er machte die Augen zu, wünschte sich schnell einen schönen Traum und murmelte: „ Schlaf du auch schön Mutter. Und gib dem lieben Onkel bitte einen dicken Kuss von mir. Ja? Machst du das?“, doch Titus hörte die Antwort nicht mehr. Er war schon eingeschlafen. Lächelnd schloss die Mutter die Tür hinter sich und ging zum Onkel hinunter in die Stube. Titus begann zu träumen. .....
.... „Hallo? Wer ist denn das?“ Der kleine Junge hatte beobachtet, wie sich das große Fenster seines Zimmers öffnete. „ Sind sie das, Frau Stute? Verzeihen sie, aber ich habe heute nun wirklich keine Lust mit ihnen über die Felder zu reiten. Ich will kein zweites mal hinunterplumpsen. Bitte haben sie doch Verständnis.
Und wenn das Herr Teddy Konfetti mit seiner Rasselbande sein sollte, dann muss ich ihm leider sagen, dass mir seine dummen Scherze schon seit langer Zeit auf die Nerven gehen.“ Es ertönte ein leises Kichern und ein blondes Mädchen schlüpfte durch das Fenster in das Zimmer der Jungen. „Hihihi! Aber ich bin doch nicht die Frau Stute. Und der Herr Teddy Konfetti bin ich ebenfalls nicht, denn ich habe kein so flauschiges Fell an mir.“ Jetzt war der kleine Träumer aber neugierig. Wer war das?
„Ich bin eine der vielen Wolkenfeen von dort oben im Himmel. Mein Name ist Clara.“ Titus bemerkte, dass er eine fröhliche und nette Person vor sich hatte. Die Fee war nicht einmal viel größer als er selbst, schien aber trotzdem ungefähr so alt wie seine Mama zu sein. Außerdem war sie recht pummelig. Bei dem Anblick der Gestalt musste er lachen. Es war einfach zu putzig. An den Fühlern waren Herzen im schönsten rot, die Stiefeletten waren viel zu groß für die zarten Feenfüße. Und die Ohren! Ja die Ohren waren wirklich ulkig. Sie standen so weit ab, als wollten sie wegfliegen. Allein durch die Vorstellung, Clara würde gleich mit rüttelnden Ohren abheben, konnte Titus sich nicht mehr halten. Er musste einfach laut loslachen, hielt dann aber inne als er den irritierten Blick des Mädchen bemerkte.
„Also was ist mit meinem Freund? Will er mit mir zur Wolkenfabrik kommen? Wollen wir etwas Spannendes zusammen erleben?“, fragte Clara nun. „Ja das würde ich sehr gerne, aber was ist eine Wolkenfabrik, Clara ?“ Clara antwortete mit ihrer piepsigen Stimme: „ Ach du Dummerchen, das ist eine Fabrik, in der die Wolken hergestellt werden und jetzt stelle keine solchen Fragen mehr. Ich werde dir Alles später erklären!“ „aber.....!“ „Psss hab ich gesagt!“
Clara fasste den Jungen bei der Hand und flog mit ihm davon, hinein in die Nacht, nachdem das Zimmer von ihr, durch ein kurzes schwenken des Zauberstabes, wie soll es auch anders sein, verzaubert wurde. Titus wusste nicht genau wofür Das gut war, aber er war sich sicher, dass es irgendeinen Nutzen haben musste.
Es war wunderschön die Stadt von oben zu betrachten. Der Wind zerzauste Titus dunklen Haarschopf und er sah Glühwürmchen umherschwirren. Glühwürmchen, das sind die ständigen Begleiter der Feen, wenn es dunkel ist. Denn sie leuchten in einem wunderschönem Neongelb und weißen ihnen damit alle Wege die sie gehen. Es war wunderschön, denn die Laternen der Häuser waren tausende über tausende. Ein Meer aus Lichtern.
Aber was war das? Plötzlich hörte er Musik. Laute, fröhliche Musik. Und er sah grelles Licht. Fast zu grell, denn es stach so sehr dass er seine Augen zusammenkneifen musste. Schließlich landeten beide auf einer riesigen Wolke. Hier endete die Nacht. Es war Tag. Und was Titus dort sah, lies sein kleines Herz vor Freude hüpfen. ........
alles lesen | 0 Kommentare | Zausinger Sophie | familiezausinger@aol.com
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