Login/Registrierung

Archiv 1

Archiv 2

 

Die besten Geschichten unserer Kidswebautoren - auch Du kannst Kidswebautor werden. Registriere Dich noch heute!

NewsArchive  

  Login für Webautoren

Kurzübersicht
04.05.2013
» Phantasie-Geschichten » Feinde zum Best frieds
NR 376
Mittem in Ozean ist das Land der Meerjungfrauen.Familie Meerjung ist ins Land der Meerjungfrauen gezogen.Mit:Mama Leh,Papa max und Tochter Julia.Gleich am nächsten Tag muss Julia in die neue Schule.Da lernt sie ihre neue Lehrerin Frau Meerschaum kennen.Da lacht Julia.Julia geht in die 5.Klasse.In der Pause sieht Julia,Lenah.Lenah ist Klein.Julia nicht.Lenah ist schüchter.Julia nicht.Julia frag Lenah:willst du meine Freundin sein?Lenah sagt:ja.Dann sagt Julia:Willst du heut Nachmittag zu
  alles lesen | 0 Kommentare

 

Details
News pro Seite: [2]
|<< -10 Zurueck 2 3 4 [5] 6 7 8 Weiter +10 >>|
20.02.2011
» Romantische Geschichten » Galaxie der Liebe
NR 368
Galaxie der Liebe

Heute ist Frühlingsanfang, der absolut schönste Tag des Jahres. Ich gehe aus der Tür und belausche das Zwitschern der Vögel. Nur um das Live mitzuerleben stehe ich schon bei Sonnenaufgang auf. Total hypnotisiert von diesem Anblick begebe ich mich langsam zur Liege im Garten. Ich lege mich hin, schließe die Augen und denke an Kieran, meinen Schwarm, ich stelle fest wie viele Ähnlichkeiten er mit unserer Galaxie hat. Seine Augen, so rund sie wie der Mond, seine Haare, schwarz wie die Nacht, sein Lächeln, so strahlend wie die Sonne und sein ich, das mich Tag für Tag am Leben hält. Ich öffne die Augen, ein ganzer Mückenschwarm bewegt sich über meinem Kopf hin und her, meine Oma würde sagen sie tanzen. Ich bewundere diese eigentlich ach so nervtötenden Viecher. Ich stelle mir vor dass Kieran mich jetzt küssen würde, jetzt, hier, im Sonnenaufgang, ich würde ihm durch seine schwarze Mähne fahren während um uns herum alles versteinert, für einen Moment bin ich Prinzessin, für einen Moment gibt es keine Sorgen mehr, alles Unschöne wird verdammt. Plötzlich reißt mich meine Mutter aus meinen Träumen, sie stößt laute Freudentöne aus. Entschlossen und schnellen Ganges marschiere ich in die Küche, doch kaum setze ich einen Fuß in die Tür bereue ich es auch schon, vor mir stehen meine Mutter und ihr neuer Lover knutschend. Das kotzt mich so was von an, sie schleppt ständig neue Kerle ab und ich, ich trau mich nicht an meinen Traumtypen ran. Bloß nicht aufregen Leonie, du bist erst vierzehn, du hast noch dein ganzes Leben vor dir und außerdem ist Frühlingsanfang und da darf man nicht Trübsal blasen, rede ich mir ein. Mit einem fiesen Grinsen trete ich in die Küche und reiß Mama von den Lippen ihres Neuen. Da stand er nun, allein mit verdatterten Blick, keine Ahnung was tun, denn er weiß die eigene Tochter ist jeder Frau das Allerwichtigste. Nun wollte ich meine Mutter zur Rede stellen:,, Mutter, könntest du mir mal erklären was dieser Kerl in unserer Küche macht?!“ Verträumten Blickes antwortet sie:,, Das ist Karl, ich haben ihn gestern Nacht auf einem Straßenfest eingesammelt!“ Ich entgegne ihr:,, Dann schieb diesen Karl mal schleunigst aus unserer Küche!“ Sie erwiderte:,,Aber ich liebe ihn, i..“, ich unterbrach sie:,, Wahrscheinlich liebst du ihn genauso wie vorgestern noch Paolo, nicht?! Aber wenn du ihn nicht entsorgst, mache ich das eben!!!“ Starken Ganges begebe ich mich zu Karl packe ihn am Arm, schiebe ihn aus der Tür und rufe ihm hinterher:,, Du Straßenpenner lässt in Zukunft die Hände von meiner Mutter, damit das klar und lass dich hier nie wieder blicken!“ er rennt davon. Manchmal frag ich mich echt wer hier wen erzieht und wer die Autoritätsperson ist. Ich lege mich draußen im Garten auf die Liege und genieße weiterhin diesen schönen Tag. Nun male ich mir Kieran und mich in der Karibik aus: allein liegen wir im Sand, cremen uns gegenseitig zwischen den ganzen im Wind schwingenden Palmen ein und tauschen leidenschaftliche Küsse aus. Das Meer rauscht . Die kleinen Kinder spielen Beachball und die Erwachsenen lesen Zeitung. Nach einem schönen Strandtag gehen wir in ein Restaurant, wir sitzen draußen auf dessen Terrasse und verzerren unser Mal. Wir machen uns, jeder dem Anderen Komplimente und am Abend verabschieden wir uns und jeder kehrt in sein Hotel zurück. Meine Mutter ist mal wieder mit nem neuen Kerl unterwegs und auf Grund dessen schau ich bis tief in die Nacht Fern. Das wäre der absolute Traumurlaub. Vor unserem Zaun sehe ich schon meine beste Freundin Pia, ich falle ihr um den Hals und zerre sie in den Garten. Ich berichte ihr von meiner Version des perfekten Urlaubs, in ihrem Gesicht bildet sich ein leichtes Grinsen und schon schießt sie los:,, Ach Leo, du bist echt hoffnungslos romantisch und so wie es sich anhört auch unendlich verliebt. Kieran muss dich einfach mögen, du musst ihm deine Liebe gestehen.“ Ich gebe zu verstehen:,, Das geht nicht, denn wenn er nein sagt bin ich das Gespött der Schule! Alle unserer Klassenkameraden werden mich auslachen und ich werde es gebrochenen Herzens erleiden müssen“ Pia seufzt:,, Ach Süße, du bist sowas von melodramatisch!“ Wir gehen in mein Zimmer und legen ihre Tasche ab. Am Abend schauen wir im Fernsehen Rosamunde Pilcher, ist zwar ziemlich kitschig und eigentlich eher für Omis, aber es gehört zu unseren Ritualen. Auf den Sofalehnen haben wir eine Taschentuchpackung für unsere Heulattacken bereitgestellt. Nun konzentrieren wir uns nur noch auf den Film. Wir heulen uns die Augen rot und letztendlich sind alle Taschentücher aufgebraucht und unsere T-shirts müssen dran glauben. Um zehn Uhr legen wir uns ins Bett, wir unterhalten uns wie so selten über Jungs, wie weit wir schon mit ihnen gegangen sind und ich muss gestehen dass mein höchstes ''französisches Küsschen'' war (ich weiß voll peinlich, aber leider wahr). Pia beichtet mir dass sie auch noch nicht weiter gegangen ist und auf dieses Geständnis geht es mir gleich besser. Wir fangen an uns laut kreischend über uns lustig zu machen. Irgendwann schlafen wir dann ein und ich fange an zu träumen: ,,Ich liebe dich Kieran, jetzt schon seit einem Jahr!“, gestehe ich, doch was macht Kieran, er krümmt sich vor Lachen, genauso wie unsere Klassenkameraden, vor Lachen kriegen sie sich gar nicht mehr ein! Er antwortet:,, Ey Leonie, das ist doch nicht etwa dein Ernst, was soll einer wie ich, denn mit so nem hässlichen Entlein wie dir wollen?!“ Ich renne heulend davon, ich verkrieche mich in einer Ecke damit mich ja keiner zu Gesicht bekommt... ,, Nein, nein, ic...“, irgendwer rüttelt an mir und ich kreischte. ,, Leo, wach auf, alles in Ordnung, hörst du mich?!“ Schweiß gebadet wachte ich auf, neben mir sitzt Pia. Sie fragt besorgten Tonfalls:,, Hey, was ist passiert? Du hast plötzlich so geschrien!“ Ich klärte sie, total unter Strom auf:,, Ich hab geträumt! Ich hab Kieran meine Liebe gestanden und alles ist so geschehen wie in meinen Vorstellungen. Alle haben sich krumgelacht, auch Kieran, er sagte er will nichts von so nem hässlichen Entlein, darauf hin bin ich heulend weggedüst und hab mich verkrochen. Plötzlich spürte ich eine Hand, sie zog an mir!“, Pia unterbrach:,, Vielleicht war ich die Hand, ich habe auf deine Schreie hin versucht dich wachzukriegen! Was hältst du davon wenn wir jetzt erstmal runtergehen und frühstücken!“ Ich antworte verwundert:,, Ähm, es ist erst 4 Uhr morgens!“, Doch ihr war das egal:,, Das geht mir echt am Ar*** vorbei. Du kannst jetzt nicht wieder einschlafen, sobald du deine Augen wieder schließt geht der Alptraum weiter! Glaub mir, ich kenne das!“ Sie stand auf und zerrte mich in die Küche.
Unten angekommen deckt sie in Blitzesschnelle den Tisch und bewegt mich zu meinem Platz. Sie holt sich Block und Stift und setzt sich schließlich zu mir. Sie fängt an mir tausend Fragen zu stellen:,, Also mit welchen Worten hast du es IHM gestanden? Wie war sein Gesichtsausdruck? Hat er sich erst zu den Anderen umgedreht bevor er gelacht hat?!“ Ich kann so früh noch nicht denken und ihre Worte auf Grund dessen nicht verstehen, also frage ich noch total durch den Wind:,, Was?! Wovon sprichst du?!“ Sie erklärt es mir so als ob das doch auf Hand liegt:,, Na, von deinem Traum!“ Ich erwidere:,, Achso! Wie lauteten die Fragen?“ Pia stellt mir nochmal die erste Frage:,, Mit welchen Worten hast du Kieran deine Gefühle gestanden?“ Ich erzähle:,, Ja, ähhm, mit, ich liebe dich, jetzt schon seit einem Jahr!“ Pia notiert das alles und stellt die nächste Frage:,, Wie war sein Gesichtsausdruck daraufhin?“ Ich gib ihr die Antwort:,, Erst bildelte sich ein mildes, liebes Lächeln und er sah mir mit seinen mandelbraunen Kulleraugen tief in mein Hoffnung austrahlendes Gesicht , doch nach dem er sich zu den Anderen umgedreht hatte kreuzte dieses fiese Lachen auf!“
Pia wirt wie so eine Therapeutin, gerade analysiert sie die Infos und schließlich kommt sie zum Ergebnis:,, Ok Leo, du hast mir mit deiner letzten Antwort gleich auf Frage zwei und drei geantwortet hast, hier das Endergebnis!“ Meine Psychologin reicht mir einen Zettel auf dem steht: Hi Leo, ich freue mich dir mitteilen zu können dass dein Traumprinz definitiv auf dich steht!!! Der Grund seiner abweisenden Art ist stets der dass er unter Gruppenzwang steht und nicht hässlich ,wie du es so schön sagst, was du auch wirklich nicht bist. Er hat Angst dass er wenn er ne Freundin hat nicht mehr cool ist, sondern nur noch die verliebte Wurst... Die verliebte was?!, dachte ich mir nur und musste auf Grund dessen die Nase gerumpft haben, wodurch Pia misstrauisch wurde und nun nachhakt:,, W-was ist, stimmt was mit meinem Schreibsril nicht, o“, ich unterbrach sie:,, Nein, nein, alles super, bloß weiß ich nicht weshalb verliebte WURST?!“ Sie stellt klar:,, Achso, das hab ich mal in nem Film gesehen. Ich interpretiere das so dass naja er zur Schnecke gemacht wird, er halt ausgeschlossen wird!“ Langsam wird es mir klar, es ist nicht so dass er mich nicht liebt, sondern einfach dass er Angst hat zum Außenseiter zu werden. Meine Freundin fordert mich auf endlich einen Schritt für mein Glück zu wagen und ES hiermit Kieran zu gestehen. Ich sehe in ihr flehendes Gesicht und kann nicht anders als nachzugeben und morgen zu versuchen mich mit IHM zu verabreden. Meine ''tolle'' Freundin schließt mich in ihre Arme und lobt mich über alle Maße, woraufhin mir Tränen in die Augen steigen. Ein kurzen Moment liegen wir uns noch heulend in den Armen und dann überlegen wir wie das morgen ablaufen könnte und notieren: Leo:,, Ich wollte dich fragen ob wir uns nach der Schule kurz im Park treffen könnten, an der großen Eiche?“ Kieran dreht sich um, bemerkt die Anderen, lacht, aber nickt mir/dir/Leo heimlich zu. Wir schwärmen vor uns hin bis... plötzlich meine Tür aufgeht und dieser Trottel von Karl da steht und auch noch den Mund öffnet:,, du wegen gestern, ey, wenn du ein Problem mit mir hast dann sag es mir gleich, denn deine Mutter und ich wir sind füreinander geschaffen!“ Ich ackere mich auf, auf meinem Gesicht bildet sich wieder dieses fiese Lächeln und dann mit dieser grauenhaften Hexenstimme sage ich ihm ins Gesicht:,,Ich soll es dir gleich sagen wenn ich ein Problem mit dir hab, dann mach ich das mal?! Ich hasse dich und wegen meiner Mutter da geht es dir wie vielen anderen Männern, zum Beispiel gleich gestern nach dem du unser Haus verlassen hast, beziehungsweise es verlassen MUSSTEST, schleppte sie auch schon einen Neuen an, Markus, man war der Toll, aber meiner Mutter hat er nicht gereicht. Also, genie? die Stunden mit ihr, denn spätestens heute Abend bist du Vergangenheit!“ Er schaut geschockt ins leere und ich knall ihm die Tür vor der Nase zu. Ich wende mich Pia zu die mit offenem Mund auf dem Boden kniet, ich lege eine Hand auf ihre Haare und die Anderen ans Kinn und schließlich drücke ich es zusammen, woraufhin sie nur ein lautes spinnst du?!, und dann noch ein was war denn das?! Ich kläre sie auf:,, Das?! Das war der Neue meiner Mutter, wie heißt er noch schnell, ach Karl! Ich mag ihn nicht besonders...“ Sie erwidert:,, Ja, das hab ich gemerkt!“, und das Thema ist abgeschlossen. Wir gehen noch einmal den Plan für mein Liebesglück durch, dann verabschieden wir uns und Pia macht sich auf den Heimweg. Ich greife zu meinen Ipod und schalte auf ein Lied, dass von Liebe auf den ersten Blick handelt und es stellt sich mir eine Frage auf: Liebe auf den ersten Blick gibt es das überhaupt? Ich meine es wird doch immer gesagt dass die inneren Werte zählen und nicht das Äußere, aber wenn man wenn man sich zum ersten Mal sieht, wie soll man sich dann ins Innere verlieben...
Ich schalte die Musik aus, zieh mir die Stöpsel aus den Ohren und geh schlafen.
Ich wache vom Klingeln meines Weckers auf und ohne lange rumzunörgeln begebe ich mich aus meinem Bett. Ich stelle mich vor den offenen Kleiderschrank , heute steht mir eine große Aufgabe bevor, ich muss meinem Traumboy, meine Liebe gestehen und da darf ich nicht irgendwie aussehen. Nach langem überlegen entscheide ich mich für die schwarze Röhre und mein Blumentop. Ich gehe runter in die Küche, meine Mutter hat schon Tisch gedeckt. Ich setze mich hin nehme mir eine Kleinigkeit zu mir, dann geb ich meiner Mutter ein Bussi und begebe mich aus der Tür.
Nach einer Viertelstunde bin ich vor der Schule und begrüße Pia, ich schildere ihr meine Angst, doch sie schubst mich einfach um die Ecke, in den Hauptgang. Ich drehe mich noch einmal um, doch dann bemerke ich IHN, er steht da, nur etwa zehn Schritte von mir entfernt. Ich marschiere los und spreche zu meinem Herzen: Oh Herz, heulst du? Irgendwie glaub ich du tust gerade. Falls du vorhast in dem Fluss deiner Tränen zu ertrinken, bitte sag es mir, ich möchte mich darauf vorbereiten und nicht plötzlich in Stich gelassen werden. Weil es kommt vor dass du mich einfach im Stich lässt. Manchmal, da bist du einfach nur eine Last, du fühlst dich an wie ein großer mit Steinen gefüllter Sack. Auch die ständige Uneinigeit mit meinem Denkungsvermögen halt ich nicht aus. Bitte seid euch einmal einig, was das Beste für mich ist. Ist es amusant meine Gedanken einfach wegzuwerfen und überhaupt alles aus meinem Kopf zu löschen? Wenn ER mich nur anstupst, pochst wie verrückt und raubst mir die Luft zum atmen und wenn er mich erst anspricht, machst du Freudensprünge . Ich versuche, diese Gefühle zu verdrängen, doch funktioniert das nicht. Ich wollte es dir nur mal gesagt haben, denn ich mache nun einen großen Schritt und wenn du es für falsch hälst teil es mir mit, doch lass mich nicht allein!!! Nun stehe ich vor ihm, unsere Blicke treffen sich und ich grüße ihn und er erwidert es sogar. Ich öffne den Mund und fange an zu stottern:,, Ja, also, du, i-ich w-wollte dich nur mal fr-fragen ob wir uns viel-vielleicht mal treffen könnten, e-e-eventuel im Park?!“ Nun ist der Moment gekommen, der Moment ,der über mein zukünftiges Leben entscheiden wird, der Moment, der über meinen Tod entscheiden wird, der Moment, der (ok, wollen wir mal nicht übertreiben), der Moment seiner Antwort. Er beginnt :,, Ja, w-wieso nicht?! Du, du bist ja ein n-nettes Mädchen, also, w-wann denn?!“ Ich entgegne ihn:,, Heute um dr-dreizehn Uhr n-neben der großen Eichel im Park?!“ Er nickt, schmunzelt mich nochmal an und ich lächele peinlich berührt zurück und dann rase ich zu Pia. Wir hatten erst zur Zweiten und deshalb bleibt noch Zeit ihr alles zu berichten, womit ich natürlich gleich anfange:,, ER hat ja gesagt, er meinte ich sei ein nettes Mädchen und boah, er war so süß, ich dachte mir erst, oh man, wie willst du den denn mit so ner Stotternummer rumkriegen, doch da hatte ich mich getäuscht denn er hat selbst angefangen zu stottern und sich dabei noch so süß verlegen hinterm Ohr u kratzen!“ Pia entgegnete mir:,, Siehst du! Und du dumme Kuh hast dir noch Gedanken wegen deines scheiß Traumes gemacht!“ Ich spring ihr in die arme und lobe sie. Ich bin überglücklich, ich kann es kaum noch erwarten dass es endlich dreizehn Uhr ist und meine sich mit mir freuende Freundin wartet sehnsüchtig mit.
Die Stunden vergehen wie Millisekunden und egal in welchem Fach sitze ich nur da und starre auf die Uhr... Endlich es ist so weit die Schulglocke läutet und ich stürme aus dem Klassenzimmer.
Nun bin ich angekommen, ich sitze da auf der Bank und atme noch mal tief durch, doch was sehe ich da, er kommt, leichten Ganges kommt er auf mich zu. Mein Herz schlägt Purzelbäume im Gegensatz zu meinem Blick, der sich nicht von ihm lösen lässt. Da steht er nun vor mir, ich schaue in verlegen an und mir fällt wieder ein was ich eigentlich vor hatte, ich wollte ihm meine Liebe gestehen, hier und jetzt. Ich beginne sobald wir uns begrüßt haben und er sitzt:,, Ja also, ich-ich, ich wollte dir w-was sagen, es fällt mir echt schwer, aber ich kann das nicht noch länger v-vor mich eher schieben, meine Freundin die stresst auch schon so und“
-,, Meine Ohren könnten dir noch Stunden lang zuhören, aber mein Herz ist so neugierig, d-dass das einfach nicht geht. Also was wolltest du mir sagen?“, unterbricht er mich. Oh wie süß dieser Spruch mit den Ohren, ich darf es nicht nochmal vermasseln.-
,, Ja, also ich wollte dir sagen dass ich j-jetzt schon seit einiger Zeit in-in, in dich v-ver-verliebt bin u-und dich fr-fragen w-was du dazu sagst?“ Seine Mundwinkel ziehen sich für einen kurzen Moment nach oben
-,,Was ich dazu sage? Ich sage dazu, dass ich das gleiche für dich fühle u-und das es echt mutig von dir war den ersten Schritt zu wagen, ich hätte mich dass echt nicht getraut!“, er fügt hinzu:,, Willst du mir vielleicht mal was über dich erzählen?“
-,, Ja, was gibt es über mich zu sagen, ich mache mich andauernd zum Affen, mach mir immer tausend unnütze Gedanke und führe Diskusionen mit meinem Herz!“
-,, Ja diese Diskusionen führe ich auch!“ Ich kriege einen knallroten Kopf, auf Grund dessen dass ich nicht bemerkt hatte dass ich das alles laut gesagt hatte. Für einen Moment ist Stille, ich denke über die Worte die gefallen sind nach:Ist es das wirklich, ein einfaches ich bin in dich verliebt und schon wird man glücklich. Hätte ich dass nicht alles besser machen können?! Mit Rosen und so. Obwohl Rosen schenkt ja der Mann, was sind dann eigentlich die Hilfsmittel der Frau? Kierans Stimme reißt mich aus meinen Gedanken:,, Leonie, alles ok?“
-,, Ja klar, ich war nur in Gedanken!“
-,, Du bist echt ein seltsames Mädchen!“, ich lächele ihn an.
-,, Wieso hast du dich in mich verliebt? Ich mein ich bin nicht grad eine der Beliebtesten!“
-,, Weil du keine Tussi bist, mit dir kann man Spaß haben, man kann sich einfach mal unterhalten, du bist nicht zu aufdringlich und hübsch bist du noch dazu!“ Ich muss echt gegen meine Tränen ankämpfen nach diesen Komplimenten.
-,, Danke, das geb ich zurück, ok, das mit der Tussi wandeln wir vielleicht einfach in Macho um!“ Wir fangen beide an zu lachen. Noch ein paar Stunden unterhalten wir uns, doch alles Schöne hat ein Ende und so kommt der Abend. Ich wollt emich grad auf den Weg machen da drückt er mir einen Kuss auf die Wange und verschwindet. Ich rufe ihm hinterher:,, Gute Nacht!“ und lange mir in mich reinlächelnd an die Wange.
Ich schlendere nach Hause und denke dabei an all die schönen Momente heute, nie mehr wasche ich mir diese Wange. Ich schlendere nach Hause, ich betrete den Flur und schon kommt wieder dieser verrückte Karl auf mich zu, doch heute schwebe ich auf Wolke sieben, also bleibe ich stehen und begrüße ihn sogar. Meine Mutter und dieser Idiot stellen sich vor mich hin und teilen mir mit:,, Wir werden zusammenziehen!“
-,,Ok“, entgegne ich ihnen, denn selbst wenn dieser Penner bei uns wohnt bin ich immer noch überglücklich verliebt und mir kann absolut GARNICHTS die Laune verderben.
-,, Gut freut mich dass du da kein Drama draus machst denn Stuttgart ist ja nun doch ein Weilchen von Hamburg entfernt!“ Oh Gott, hab ich gerade gesagt nichts kann mir die Laune verderben?!
-,, Was?! Ihr wollt nach Hamburg ziehen? Nur über meine Leiche.“ , fauche ich sie an.
-,, Ach Süße, Hamburg ist ganz toll, die Elbe, der Strand und, und, und…!“, versucht sie mir diese scheiß Stadt schmackhaft zu machen.
-,, Und kein Kieran und keine Pia.“, verbessere ich sie.
-,,W-wer ist den Kieran?“
-,, M-meine Beziehung“, Tränen unterbrechen mich weiterzusprechen, doch setzte ich schnell fort:,, Da hab ich einmal Glück in der Liebe und du, du willst alles wieder kaputt machen.“ Weinend stürme ich in mein Zimmer, meine Mutter läuft mir nach. Ich schmeiße mich auf mein bett und drücke meinen Kopf ins Kissen. Mama hockt sich neben mich, streichelt mich am Kopf und erklärt:,, Ach Kindchen, ich will du doch für dein Glück im Wege stehen.“
-,, Warum tust du es dann, für diesen Arsch?.“, stelle ich sie zur Rede.
-,, Um Himmels Willen nein! Karl, den hätte ich eh bald verlassen, ich hab dir das nur so erzählt weil ich dich nicht mit meinen Problemen beschäftigen will! Es ist nämlich eigentlich so dass, wir haben nicht genug Geld. Bei meinen Job als Friseuse verdien ich halt nicht so viel und ich hab nicht genug Referenzen um mir was anderes zu suchen. Das ist der Grund weshalb wir in ne kleinere Wohnung ziehen müssen und in Hamburg hab ich ne sehr günstige gefunden die auch noch schön ist.“, teilt sie mir mit.
-,, Aber, du bist ne wunderschöne Frau, du, du Könntest Model werden.“, ermutige ich meine Mami.
-,, Kleine, du weißt genau dass das nicht geht, ich hab nicht mal die Größe und wie soll ich erstmal an die Fotografen kommen, für Germany‘s next Topmodel bin ich ja wohl zu alt. Außerdem, glaubst du ich bin so eine die mit magersüchtigen Kartoffeln übern Laufsteg läuft und sich vor der ganzen Öffentlichkeit zum Affen macht.“, erwidert sie und behält sogar ihren Humor.
-,, Mama, wir leben dass gemeinsam durch, es ist bloß, gerade heute habe ich Kieran meine Liebe gestanden und wir hatten so einen tollen Tag und i-ich will ihn nicht verlieren.“, schießen mir die Tränen in die Augen. Meine Mutter drückt mich ganz fest , aber plötzlich öffnet sich die Tür und Penner Karlo steht vor der Tür. Er erkundigt sich:,, Ja ihr Beiden, ich wollte nur fragen wo ihr denn bleibt?“
-,, Karlo, es ist schluss, mach dass du nach Hause kommst“, sie stht auf und schiebt ihn aus der Tür.
-,, Aber gerade, da, da wolltest du doch noch mit, ich mein also, wir wollten doch zusammenziehen.“, versucht er sich zu rechtfertigen.
-,, Ja, es war auch echt ne schöne Zeit mir dir uns so, aber es der Zeitpunkt gekommen, an den wir jeder unsere eigenen Wege gehen müssen.“, stellt meine Mutter eiskalt klar und schwups, ist er auch schon weg.
-,, Man bist du fies, der Arme!“, bekomme ich langsam doch Mitleid.
-,, Der arme, eben hast du ihn noch wie den letzten Dreck behandelt und plötzlich ist es der Arme?!“; sagt sie lustig empört.
-,,Mama, ich werde dich nicht im Stich lassen, aber was soll ich nur wegen hieran machen, ohne ich bin, bin ich nur ein Häufchen elend!“
-,,Ich bin so froh dass du das nicht von mir geerbt hast und richtig lieben kannst und das wird eich von ganzen Herzen unterstützen. Meinet Wegen kann Kieran uns jedes zweite Wochende besuchen kommen, dann lerne ich ihn auch kennen, ok?!“
Ich nicke ihr zu und Mama schlägt vor dass wir jetzt noch einen Film anschauen, denn morgen ist ja schließlich Feiertag, womit ich natürlich einverstanden bin.
Nach dem Film spreche ich noch mal zu meinem Herz: Ach Herz, noch nie habe ich eine Liebesgeschichte geschrieben, die nicht in Tränen endete, doch dachte ich Kieran wäre der, der das ändern könnte, aber wahrscheinlich endet nun auch diese Geschichte tränenreich im Norden. So steh mir doch bei Herz, in dieser schweren Zeit und nehme mir meine Gedanken. Nur einmal bitte ich dich darum, entsorge meine Gedanken , tu es für mich, bitte…
Ich muss völlig geisteskrank sein zu denken mein herz könnte mich einfach so alles vergessen lassen, ich muss das selbst in die Hand nehmen und zwar morgen wenn Kieran zu mir kommt.
Bevor ich schlafen gehe ruf ich Pia noch an, ich erzähle ihr von dem Treffen mit Kieran und den schrecklichen Neuigkeiten. Pia verstummt erst als sie von dem Umzug hört und versucht sie mir klarzumachen dass ich nicht wegziehen muss sondern einfach bei ihr einziehen könnte, und dass sie ihre Eltern schon rumkriegen würde. Ich muss ihr klar machen dass das nicht geht, dass ich meine Mutter nicht im Stich lassen kann. Dann flennen wir noch einen Runde und schließlich legen wir beide auf und gehen schlafen.
Ich wache um acht Uhr in der Früh auf und gehe runter in die Küche, wo meine Mutter schon angezogen Frühstück vorbereitet. Erstaunt spreche ich sie darauf an:,, Mama, es ist acht Uhr morgens und du einen eigentlich Langschläferin bereitest Frühstück vor, und das schon angezogen. Was ist los, träum ich?!“
Sie klärt mich auf:,, Nein, das ist die reinste Realität. Ich will mein altes Leben hinter mir lassen, ich will was erreichen. In Hamburg suche ich mir den Mann fürs Leben und ab jetzt stehe ich immer so früh auf, denn wie heißt es so schön, der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Ich gebe ihr mein Einverständnis, zwar bin ich immer noch verwirrt, aber wenn Mama nun bodenständig werden will, ist das ja eigentlich gut, oder?!
-,, Ach Mäuschen, wann kommt Kieran denn?“, fragt Mama mich.
-,, Ähhm, um elf.“, antworte ich ihr.
-,, Ach, dann kann er ja gleich mit uns Mittagessen.“, stellt meinen Mutter fest.
-,, Mittagessen, heißt dass du kochst?“, ich bin geschockt, Mama kocht nie, das erledige entweder ich oder wir bestellen.
-,, Ja klar, wieso sollte ich nicht kochen?“, erkundigt sie sich.
-,, Also, ich weiß nicht, aber vielleicht weil du kochen hasst und wir deshalb immer nur Fast Food bestellt haben, oder bilde ich mir das ein?!“ mache ich ihr deutlich.
-,, Tja, die Zeiten haben sich geändert, heute gibt es selbstgemachtes Hähnchen!“, berichtet sie stolz und ich gebe ihr ein Bussi. Oh Gott, bitte mach dass unser aus nicht in Flammen ausbricht, bete ich.
Jetzt ist es soweit, Kieran könnte jede Minute klingeln, ich checke noch einmal ob ich auch alles hergerichtet habe. Also, Haus ist aufgeräumt, trinken und was zu knabbern haben wir besorgt und ich, ich bin herge, oh mist, ich bin nicht hergerichtet, ich kann IHN doch nicht im Nachtshirt begrüßen. Ich rase in mein Zimmer schnappe mir Leggins und Kleid. Schneller wie der Blitz renne ich ins Bad, wo ich mich umziehe, kämme, schminke und Zähne putze und genau in der Sekunde als Kieran vor der Tür steht bin ich auch schon wieder unter. Man, Schwein gehabt, denke ich mir.
Ich falle ihm in die Arme, obwohl mir das im Nachhinein ziemlich peinlich ist, vor meiner Mutter, die sich da aber zum Glück nichts draus macht und im einfach die Hand drückt. Ich führe ihn durchs Haus, während meine Mutter unten den Tisch deckt. Jedes Mal wenn ich ihm in die Augen blicke, hab ich das Gefühl gleich in Ohmacht zu fallen. Mein Mutter ruft uns zu Tisch, ich bin gespannt wie es schmeckt, denn aussehen tut es gut. Nachdem wir alle sitzen und uns einen guten Appetit gewünscht haben, schneide ich mir ein stück Fleisch ab und führe meine Gabel zum Mund. Ich probiere und es schmeckt erstaunlich gut, gleich lobe ich Mama:,, Oh Mama, das schmeckt super!“
Sie erkundigt sich:,, Schmeckt es das nicht immer?“
-,, Ähhm, ja natürlich!“, sage ich verdattert. Hat sie etwa schon öfters gekocht?! Dann habe ich mir die vierzehn Jahre Bringdienst wohl nur eingebildet.
Auch Kieran lobt meine Mutter für das leckere Mal.
Kaum sind wir mit essen fertig, führe ich Kieran in mein Zimmer und ich weiß das es soweit ist ihm von dem Umzug zu berichten. Es fällt mir unglaublich schwer das übers Herz zu bringen, aber es muss sein. Ich beginne:,, Kieran ich muss dir was sagen“, fragend schaut er mich an und ich setze fort:,, also, das war echt nicht geplant, ich hab das selbst erst gestern erfahren, aber meine Mutter und ich, wir ziehen nach Hamburg. Besser gesagt wir MÜSSEN, meine Mutter verdient nicht genug Geld als Friseuse und kann nicht genug für ne andere Stelle bieten. Du kannst uns aber alle zwei Wochen übers Wochenende besuchen kommen!“ Er antwortet :,, Muss das wirklich sein?! Mit dem Besuchen, das ist nämlich keine so gute Idee. Versteh das jetzt nicht falsch, aber ich bin der Meinung Fernbeziehungen gehen meistens kaputt.“
-,, Aber, es gibt doch Telefone und Computer und außerdem Züge damit du jedes zweite Wochenende zu mir kommen kanst!“, erwidere ich.
-,, Ja aber verstehst du, Telefone und Computer das reicht nicht. Und Züge, meine Eltern können nicht jedes zweite Wochenende um die hundert Euro zahlen, wir haben zwar Geld, aber Millionäre sind wir nicht.“, will er mir zu verstehen geben.
-,, Beantworte mir diese eine Frage! Liebst du mich?“, stelle ich ihn zu Rede.
-,,Wir sind zwar erst seit gestern zusammen, aber ja, schon.“, bestätigt er.
-,, Nein, das tust du nicht! Wenn man jemanden wirklich liebt, dann kämpf darum dass die Beziehung durch nichts auf der Welt kaputt geht…“, kläre ich ihn zutiefst verletzt auf.
-,, Wieso fragst du mich dass wenn du es selbst besser weißt!“, wird er langsam stinkig.
-,, Falsche Frage, richtige Frage. Wieso wolltest du mit mir zusammen sein wenn, wenn du nichts für mich empfindest?“, will ich wissen.
-,, Ähhm, ja, das ist weil...“, ich unterbreche ihn:,, Weißt du was, ich will es doch nicht wissen! Ich mache schluss. Bitte verlasse dieses Haus!“
Er steht auf und geht mit miesen Gesichtsausdruck aus der Tür.
Ach Herz, was habe ich verbrochen dass alles was ich nur anfasse in die Brüche geht?!
Ich dachte an seinen Blicken zu erkennen was er fühlt. An seiner Art zu reden zu erkennen dass er mich mag. Wenn ich sein Lächeln sah, war es als würde die Sonne aufgehen und nur der Gedanke daran dass er mich verlässt, ließ schwarze Wolken aufgehen. Tja und nun ist es geschehen, der Himmel ist schwarz…
Nun ist mir alles egal, kann ich noch tiefer sinken?! Ich werde mein Leben damit verbringen mir Tag für Tag Schokolade in den Bauch zu hauen und schließe als dicke Jungfrau sterben.
Ich lege mich auf mein Bett und kann nicht mal weinen, ich liege da meine Gedanken sind leer. Ich gehe runter in die Küche, Mama will mit mir reden weil sie durch Kierans plötzlich Verschwinden, weiß was geschehen ist. ,, Ich will nicht reden, ich will töten!“ , verdeutliche ich, woraufhin meine Mutter geschockt wirkt. Sie eröffnet mir:,, Kindchen, hör zu, ich weiß wie sehr einen so was runterzieht, aber das Leben geht weiter und in Hamburg da beginnen wir beide einen neuen Abschnitt unseres Lebens!“
Ich gebe ihr mein Einverständnis:,, Ok!“ und begebe mich in mein Zimmer.
Ich nehme mir ein Blatt Papier und einen Stift und schreibe einen Brief an Pia: Hi Pia, ich würde dir gerne einen längeren Brief schreiben, aber im Moment fällt mich mehr ein außer das was in den nächsten Zeilesteht. Morgen fahren wir nach Hamburg. ichwollte mich dafür bedanken dass du so eine gute Freundin bist und dir mitteilen dass die Sache mit Kieran ein schlechtes Ende genommen hat. Nun beginnt ein neuer Abschnitt meines Lebens in dem ich hoffe dich nicht zu verlieren.
Liebe Grüße,
Deine Leonie.


Ich hoffe, die Geschichte hat euch gefallen... ich freue mich über jegliches Kommentar oder auch Kritik
[Schau dir die Menschen zweimal an und lasse dich nicht täuschen, denn sonst könnte dir was ähnliches wie in dieser Geschcihte Leonie passieren... Geb die Hoffnung nicht auf und lass dich nicht von deinen Träumen leiten, gute Menschen machen Fehler, sehen sie aber letzendlich ein und bessern sich (wie Leonies Mutter), jedoch schlechte Menschen brechen dir das Herz (wie Kieran)... Die beste Freundin ist immer für dich da, egal was passiert, aber vergesse sie nicht, sonst stirbt ein Teil in dir(Pia)]
[Willst du mehr erfahren, dann schnapp dir eine Packung Taschentücher und les dir die Geschichte durch...]
alles lesen | 0 Kommentare | theresa | theresa.tretter@gmx.de
30.12.2010
» Phantasie-Geschichten » Eine Harry Potter-Demo...
NR 367
Die Geschichte ist wahrscheinlich wenn sie fertig ist ein kleines Buch, also wartet lieber mit dem Lesen bis die ganze Geschichte fertig ist und genießt sie dann im Bett bei einer gemütlichen Tasse Kakao...

Ich hoffe, sie gefällt euch. Bitte kommentiert meine Demo zahlreich!

Alles war komplett in Dunkelheit gehüllt. Er sah nichts, doch er spürte, dass er woanders war, als er für gewöhnlich aufwachte. Er hörte jemanden laut schnarchen, und eine schwache stimme murmelte vor sich hin. „Lumos, Lumos, Lumos...“, hörte er sie, doch er konnte sich kein Bild von diesem merkwürdigen, geheimnisvollen Ort machen. „Lumos maxima!“, rief die Stimme ziemlich laut, und ein heller Lichtstrahl schoss aus der Spitze eines Zauberstabs.
Harry blinzelte, das Licht, das so plötzlich gekommen war, blendete ihn ziemlich. Nach einer Weile erkannte er jedoch einen Umriss... Es war ein Gesicht. Jetzt sah er auch, dass es Hermine gehörte, und das Licht leuchtete auch auf den schnarchenden Ron, der sich unbehaglich hin und her wälzte, die Decke über den Kopf zog und irgendetwas unverständliches murmelte. Nun fiel es Harry wieder ein: Er war doch seit dieser Nacht für den Rest der Ferien bei den Weaslys!
Oh“, machte Hermine erschrocken, „ich wollte euch nicht aufwecken.“ „Hastu aver!“, murrte Ron unter der Decke hervor. Hermine setzte sich an Rons Bettkante und redete freundich auf ihn ein, als wäre er ein Ungarischer Hornschwanz, den es zu zähmen galt. „Aber Ron, so schlimm ist das doch auch nicht, oder? Du kannst doch noch ein paar ganze Stunden schlafen, schließlich sind doch Ferien...“ Wütend setzte Ron sich auf und brüllte zornig: „Kannst du mich nicht einmal, ein einziges mal durschlafen lassen? Jede Nacht dasselbe, ich bin es Leid!“ „Aber...“, flüsterte Hermine zaghaft. „Nichts aber! Du hast das doch mit Absicht gemacht, oder? Nur, um mich und Harry zu wecken, damit du uns wieder mal ganz zufällig irgendetwas völlig unwichtiges erklären, kannst, und das mitten in der Nacht!“ Harry starrte erschrocken von Ron zu Hermine und von Hermine zu Ron. „Hermine! Warum musst du eigentlich immer so...“ Was er jetzt sagen wollte, konnte man glücklicherweise nicht hören, denn im selben Moment torkelte Mrs. Weasly schlaftrunken ins Zimmer. „Was ist denn hier los...?“, murmelte sie unbewusst. „Ach, gar nichts“, meinte Hermine unschuldig, „ich habe nur einen Brüllzauber mit Ron ausprobiert, nicht wahr, Ron?“ Sie trat ihm fest gegen das Schienbein. „Autsch! Äh, ja, alles palletti!“, grinste Ron so unecht, dass sogar ein Betrunkener auf den ersten Blick die Falschheit dieses Gesichtsausdrucks erkannt hätte. Er zeigte sogar seinen gesamten Kiefer, als wäre er gerade vonm Zahnarzt zurückgekehrt und würde stolz seiner Mutti seine neuen Zähne zeigen. „Also gut, aber nächstes mal macht ihr das bitte zu einer anderen Tageszeit, ja?“, flüsterte Molly ärgerlich. „Ja, natürlich, Mrs. Weasly!“, sagte Hermine brav. „Na gut, dann gute Nacht, ihr Gesellschaft.“ Damit schloss sie die Tür. Gerade wollte Ron mit einer Brüllerei der A-Klasse beginnen, da öffnete sich die tür mit einem Ruck und Mrs. Weasly mahnte: „Und seid bitte leise, Arthur schläft.“ Das sollte etwas heißen, den Mr. Weasly konnte nachts mit seinen Ohren gehört Hedwigs Flügelschläge mit der Geräuschkulisse eines Formel 1-Rennens vergleichen. Außerdem wurde er immer sehr ungehalten wenn m an ihn weckte, sei es nachts, am frühen Morgen oder wenn er über seinen vielen Papieren eingenickt war. „Na toll“, sagte Harry etwas ärgerlich zu den beiden Streithähnen, die vor ihm auf dem Bett saßen. „Entschuldigung!“, meinte Hermine und stieß Ron mit dem Ellbogen sanft in die Rippen. Dieser erwiderte ärgerlich: „Hermine! Verstehst du denn nicht? Ich will einfach nur... Ach lass mich doch einfach in Ruhe!“ „Ach Ron, jetzt nimms doch nicht so schwer“, besänftigte sie ihn. Harry kam es manchmal so vor, als wäre sie in Ron-Besänftigung besser als in allen Schulfächern zusammen. „Und außerdem“, fuhr sie fort, „ich finde es sowieso unnötig, sich dauernd wegen irgendwelchen Kleinigkeiten zu streiten. Oder nicht, Ron? Komm schon!“ Widerwillig emeinte er: „Also gut, ich verzeih dir. Aber nur dieses eine Mal, verstanden?“ „Klar“, lachte sie, und an ihrem leicht spöttischen Unterton bemerkte Harry, dass sie ihm das genauso wenig abnahm wie er. Schnell aber kriegte sie sich wieder ein. „Ich würde dann mal schlafen“, gähnte Hermine, mit einem ärgerlichen Seitenblick auf Ron. „Ach, ja stimmt“, murmelte er abwesend. „Sag mal Harry, warum bist du eigentlich heute so...naja, so leise?“ „Ach, nichts...“, versuchte Harry vom Thema abzulenken. „Gute Nacht.“, fügte er nach einem gespieleten Gähnen hinzu. „Ja“, meinte Hermine, „Harry hat Recht. Wir sollten jetzt wirklich schlafen.“ Damit nahm sie Ron in den Arm, und Harry drehte sich schnell um, um möglichst wenig mitzubekommen und schnell wieder einzuschlafen. Langsam bekam er mit, wie Ron wieder in sein Bett stieg und ein paar Minuten später schnarchte er genauso laut wie vorher und Hermine atmete leise. In Wirklichkeit aber war Harry nicht annähernd so müde, als dass er seine Augen schließen würde. Diese Gedanken, sie gingen ihm immer und immer wieder durch den Kopf: Sirius Black, den er beinahe getötet hätte, durch den er sich im vergangenen Schuljahr fast zum Mörder gemacht hatte, der aber sein Pate war und immer zu ihm hielt. Er wollte nicht glauben, dass er sich fast durch seinen Paten zum Mörder gemacht hätte! Er konnte und wollte es nicht glauben. Doch bevor er noch länger darüber nachdachte und sich diese Bilder in den schrecklichsten Farben ausmalte, beschloss Harry Potter, die Augen zu schließen und erst einmal ein wenig zu schlafen.

In der Nacht hatteHarry kaum geschlafen, nein, eigentlich hatte er kein Auge zugedrückt. Er hatte keine Ahnung, wie spät es war. Harry bewegte die Augen, die ihm so schwer erschienen wie Blei, ans Fenster, durch das man die aufgehende Sonne betrachten konnte. An seine Träume in der vergangenen Nacht konnte er sich nur noch sehr verschwommen erinnern. Alles, was er noch im Kopf hatte, war ein sehr hübsches, blondes Mädchen, etwa in seinem Alter, das eine wunderbare Singstimme hatte, von allen Jungs angehimmelt wurde, ebenso von allen Lehrern bevorzugt wurde und vieles mehr hatte, was andere sich nur wünschen konnten. So viel Gutes konnte kein normaler Mensch haben, das war ihm klar. Der Rest seiner nächtlichen Gedanken war verschwunden, einfach weg. Geistesabwesend starrte er nun auf Hermine und Ron, die nebeneinander lagen, als wären sei zwei komplett verschiedene Dinge: Ron, mit geöfffnetem Mund, alle Viere von sich gestreckt, der lauter schnarchte als es Hagrid zuzutrauen war. Daneben Hermine, die zusammengerollt auf ihrer Matratze lag und leise schnaufte; Harry hatte vorher nicht geglaubt, dass zwei Menschen so unterschiedlich sein könnten. Nach einer Weile öffnete Hermine die Augen und blinzelte überreascht in Harrys Augen. „Auch schon wach?“, flüsterte sie leise. „Ja“, gab Harry von sich, der vor lauter Müdigkeit nicht wirklich sprechen konnte. Er hoffte, sie würde jetzt kein langes Gespräch mit ihm beginnen, wie sie es immer tat um diese Uhrzeit. Doch genau das passierte. „Harry, sag mal...“, begann sie nachdenklich, „was hast du heute geträumt?“, beendete sie ihren Satz besorgt. Nun musste Harry sich ganz schnell etwas einfallen lassen und gleichzeitig seine Müdigkeit überwinden, deshalb kam nur etwas sehr kompliziertes dabei heraus. Schließlich konnte er Hermine nicht von einem Multitalent-Wunderschön-Mädchen erzählen, das war dann doch etwas komisch. „Also, ich habe geträumt von einem...“, presste er hervor. „Harry? Alles...in Ordnung?“ Langsam ging sie ihm auf die Nerven. „Ich...will jedsd schlaffn...“, murmelte er noch, bis er in sich zusammenfiel und die Augen schloss.

Etwas rüttelte an ihm und tadelte: „Harry, es ist neun Uhr!“ Langsam registrierte Harrys Kopf diesen Satz... Es war also neun Uhr... Neun Uhr? Sie durften nicht zu spät kommen, sonst würden sie noch den Hogwarts-Express um elf versäumen. Harry fühlte sich mit einem Mal hellwach, als hätte er sich mit Kaffee geradezu überschüttet, und sprang aus dem Bett. Vor ihm stand Ron. „Morgen“, grinste er breit. Hermine kam ins Zimmer geschlichen, und als sie Ron und Harry so dastehen sah, lächelte sie. Na, Harry, hat dich der Hunger geweckt?“, begrüßte sie ihn freundlich. „Jaah...“, murmelte er und kratzte sich verlegen am Kopf. „Ron, ich denke, da unten will deine Mom was von dir“, forderte Hermine Ron auf, als es von unten schrill heraufschrie. Mürrisch drehte er sich um und trottete die Treppe hinunter. „Ach ja, Harry“, versuchte Hermine es so wirken zu lassen, als wäre ihr das ganz zufällig eingefallen, „ich will, dass du das ließt.“Sie streckte ihm ein Magazin entgegen. Der Zauberer & Co. Stand auf dem Titelblatt. Verdutzt nahm Harry es und schlug es auf. „Auf Seite 19“, half sie ihm weiter. Als Harry die Seite gefunden hatte, war er ziemlich überrascht. Da stand ganz groß: Das ZAUBERERHOROSKOP-Alles wahr! Ohne jede Ahnung, warum Hermine ihm so etwas zu lesen gab, las er sich sein Sternzeichen durch:
Du wirst in nächster Zeit jemand kennenlernen, der dir noch lange Zeit danach sehr wichtig sein wird.
„Und?“, fragte Harry und war doch etwas verwirrt, was das sollte. „Weißt du was“, begann Hermine verschwörerisch. So verschwörerisch, dass sie selbst Harry neugierig machte. Sie beugte ihren Kopf tief herunter zu Harrys, obwohl der nächste Mensch Ron war, der jedoch hinunter in die Küche gelaufen war. „Lies mal meins.“ Harry begann zu lesen.
Deine bisher eher unbegeisterte große Liebe wird bald erkennen, dass es zwecklos ist, zu streiten.
„Und genau das hat Ron schließlich getan!“ „Und wen sollte ich bitteschön kennenlernen, Hermine? In Hogwarts? Der mir sehr wichtig ist? Behalt dein tolles Horoskop lieber bei dir und freu dich über deine Große Liebe, die es erkannt hat.“ „Harry!“, sagte Hermine verärgert. Doch da war er schon von einer Eule überrumpelt worden. Bevor er sie erst richtig ansehen konnte, ließ diese einen golden überzogenen Brief fallen und verschwand so schnell wie sie konnte. „Schnuffel“ stand darauf. Sofort dachte Harry an seinen Paten.
Doch was da stand, war bloß etwas für Harry Unerkennbares.
„Hermine? Könntest du mir nicht diese Schrift entziffern? Du bist doch sonst so schlau“ „Kein Problem! Gib mir zehn Minuten!“, meinte sie freundlich. Hermine bereute es wohl, ihn vorher so verärgert angemeckert zu haben. Sie hob ihre Feder auf, die sie unter ihrem Kopfkissen versteckt hatte, und tauchte sie in ein türkises Tintenfass ein, das zufällig am Schreibtisch lag. Weil sie kein Papier zur Hand hatte, kritzelte sie unter den Tisch. Während sie schrieb, schien die Zeit stillzustehen, doch irgendwann war sie dann doch fertig. Harry kroch unter den Tisch, um etwas erkennen zu können:

Hallo, mein liebes Patenkind!

Ich bin leider erst jetzt dazugekommen, dir zu schreiben, und schreibe dir, falls der Brief abgefangen wird, in der Schrift der alten Runen. Hoffentlich kann Hermine es entziffern. Ich höre, du träumst wieder. Schlimm? Grausam? Ach Harry, es bringt wohl nichts, wenn ich dich hier über deine Träume ausfrage. Also: Schreib zurück, was du mir zu erzählen hast. Ich muss alles wissen.
Dein Pate Schnuffel


Harry schwieg. Es schien ihm seltsam, dass der Mann, der ihn fast zum Mord umgestimmt hätte, ihm das so still und doch ernsthaft verziehen hatte, und sich jetzt auch noch um ihn sorgte.

„Heute, Kinder“, begann Mr Weasley, „werden wir euch zum Bahnhof begleiten, damit ihr heil nach Hogwarts kommt.“ „Und darauf müsst ihr euch natürlich vorbereiten“, sorgte sich Molly. „Sonst könnte uns ja ein Ohr abfallen“, murmelten Fred und George genervt und imitierten ihre Mutter: „Fred, George, passt auf euch auf, wer weiß, was euch nicht alles passieren könnte?“ „Kinder!“, schrie Mrs Weasly empört. Währenddessen krümmte sich Rons Miene auf fürchterliche Weise; er hatte am Fenster hinter ihm eine kleine Spinne entdeckt. „M-Mom?“, fragte er leise.
„Was ist denn, Ronald?“
„Könnten wir vielleicht... Plätze tauschen?“
Alle kicherten leise, sogar Rons Eltern.
„Also“, begann Molly, „ich glaube, ihr solltet jetzt sowieso gehen und euch fertigmachen.“ Damit verließen sie den Raum.

Es war schon spät, in einer halben Stunde ging der Zug. Im Auto wuselten alle Stimmen aufgeregt durcheinander, überall war Stau. „Dad, wir kommen zu spät!“, rief Ron verzweifelt. „Ja, Ronald“, erwiderte der Vater und biss die Zähne zusammen. Doch es tat sich nichts, der Stau löste sich kein Stück auf. „Also Kinder, ich glaube, wir müssen apparieren“, eröffnete ihnen der Vater. Aufgeregt riefen alle durcheinander. „Was ist apparieren?“, flüsterte Harry Ron ahnungslos zu. „Nimm einfach Dads Arm, und du wirst schon sehen. „Ginny, Fred, George, ihr nehmt meinen Arm!“, rief Molly, Arthur forderte Harry, Ron und Hermine auf, sich festzuhalten. „Eins, zwei, drei!“, riefen die beiden gleichzeitig und plötzlich...

Weiter geht es bald, wenn ihr zehn Kommentare geschrieben habt, gebe ich euch die spannende Fortsetzung zu lesen! Also ich rate euch: Schreiben!

Liebe Grüße an die ganze weite Welt, an alle Schweizer, Deutschen, Österreicher...

maydee
alles lesen | 0 Kommentare | maydee | maydee@gmx.at
Details durchblättern
Zurueck (Seite 4)
367 - 368 von 376

Powered by ScarNews v1.2.1
Copyright by Christian Kerl