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04.05.2013
» Phantasie-Geschichten » Feinde zum Best frieds
NR 376
Mittem in Ozean ist das Land der Meerjungfrauen.Familie Meerjung ist ins Land der Meerjungfrauen gezogen.Mit:Mama Leh,Papa max und Tochter Julia.Gleich am nächsten Tag muss Julia in die neue Schule.Da lernt sie ihre neue Lehrerin Frau Meerschaum kennen.Da lacht Julia.Julia geht in die 5.Klasse.In der Pause sieht Julia,Lenah.Lenah ist Klein.Julia nicht.Lenah ist schüchter.Julia nicht.Julia frag Lenah:willst du meine Freundin sein?Lenah sagt:ja.Dann sagt Julia:Willst du heut Nachmittag zu
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09.12.2010
» Phantasie-Geschichten » Eine Pumuckl-Geschichte!! :)
NR 365
Viele finden es vielleicht kindisch, dass ich mich mit 10 Jahren noch für Pumuckl interressiere, aber ich finde es einfach lieb. Meine Mama sagte, ich sollte aus meinem Talent etwas machen, also habe ich begonnen, Pumuckl-Geschichten zu schreiben. Hier ist eine davon, die nächste kommt in Kürze!

Der kleine Pumuckl hat immer seine Freude an kleinen Pflanzen. So zum Beispiel freut es ihn immer sehr, wenn er irgendwo, sei es im Park oder auch im kleinen Beet des Hausmeisters, eine kleine oder auch eine große Pflanze aus der Erde schießen sieht. Nun wollte der gute Herr Eder dem Pumuckl einmal eine Freude machen und kaufte zwei große Blumenstöcke, die er beide vor der Schreinerei aufstelte.
„Oh, oh,oh, was seh ich denn da!“, rief der Kobold entzückt aus, als Herr Eder zur Tür hereinkam. „Ja, was siehst du denn da! Schau mal vor die Werkstatt, da hab ich dir ganz was Schönes mitgebracht, gell?“ Schon spazierte der Pumuckl neugierig vor die Tür. „Oh, da hab ich ja wirklich richtig gesehen!“ , strahlte er , als er wieder herein marschierte, „sin d das nicht diese...Blumenstöcker, Blumenstöcker, wo dann die kleinen Blumen rauskommen?“ „Blumenstöcke“, verbesserte der Meister Eder, „das sind Blumenstöcke, da sprießen später dann die Knospen.“ „Knospen? Knospen, Knospen! Was für ein schönes Wort, nicht wahr? Jetzt hör mal, ich hab ein Gedicht für die Knospen gedichtet!
Liebe Knospen, bitte sprießt,
wenn der Eder euch auch gießt
das versprech ich euch ganz fest,
dass ihr es auch nicht vergesst.
Liebe Blumen, kommt nur raus,
ihr steht schon lang vor dem Haus!“
„Schönes Gedicht, oder?“, fragte der Pumuckl erwartungsvoll, nachdem der Herr Eder eine Weile geschwiegen hatte. „Ja, sehr schön, aber du, ich werd die Blumen ganz bestimmt nicht jeden Tag gießen, und wenn ich drauf vergess, dann musst du sie gießen, gell?“ „Ja, ja“, machte der Kobold, „das schaff ich doch leicht!“ Daraufhin schwiegen beide. Der gute Schreiner ging wieder an seine Arbeit, der Pumuckl setzte sich in seine Schaukel und dichtete leise.

Und so vergingen einige Wochen. Nun musste man sagen, dass der Pumuckl in der ersten Woche wirklich sehr fleißig war und voll an der Arbeit war. Leider erwies es sich als sehr schwierig für den Kobold, die Sprösslinge zu gießen, da er immer sehr gut aufpassen musste, die Gießkanne nicht umzukippen, wenn er sie leicht zur Seite neigte. Doch in der zweiten Woche musste der Meister Eder immer öfter selbst gießen, doch gerade in dieser Zeit hatte er viele Aufträge und wenig Zeit, anderes zu tun. So vergaß auch der Herr Eder in seiner Eile sehr oft, die Pflanzen zu gießen, und wenn er den Kobold darauf hinwies, sagte er, dass er es sofort tun würde, doch im nächsten Moment war der Vorsatz schon vergessen. Die Zeit verging, und als der Pumuckl wieder einmal nach seinen Pflanzen sehen wollte, erblickte er Schreckliches.

„Meister Eder! Meister Eder!“, rief er entsetzt, als er die Stöcke betrachtete.
„Ja, ja, ich komm ja schon!“
„Schau dir mal die Blumenstöcker an!“
„Ja, was - ach je, sind´s jetzt wirklich verwelkt, ich hab´s doch geahnt...“, meinte der Eder nicht sehr überrascht, als er die nun braunen und inzwischen spröden Blätter entdeckte, die schlaff zu Boden hingen.
„Du bist Schuld, du hast sie doch nicht gegossen!“
„Du, geh! Jetzt komm mir nicht mit so was. Ich habs dir doch gesagt, du musst dich um sie kümmern, und du hast doch wohl mitgekriegt, das ich keine Zeit g´habt hab! O mei, o mei, oh mei...“

Und so kam es, dass der Herr Eder noch zwei Blumenstöcke kaufte, denn der Pumuckl hatte so was zum ersten Mal gehabt. Wem von euch ist das nicht passiert, als er das erste Mal Verantwortung für einen Blumenstock getragen hat? So kam er also mit zwei frischen Stöcken.

„So, Pumuckl, und dieses Mal musst du wirklich auf die Blumenstöcke schau´n, gell?“, mahnte der Schreiner. „Ganz bestimmt“, meinte der Pumuckl sehr gewissenhaft. Und wirklich: Tag für Tag nahm er sich die Zeit, die Blumen sorgsam zu gießen. Die ersten Blätter sprossen aus der dunklen Gartenerde, doch der Kobold machte jeden Tag seine Arbeit weiter, der Schreiner war sehr überrascht von dem Fleiß des Kobolds. Eines Tages, die Aufträge nahmen langsam etwas ab, rief der Pumuckl lauthals aus dem Garten:
„Meister Eder! Meister Eder!“
„Ich komm schon! Was ist denn los?“
„Schau mal, was da an dem Stängel dran ist!“
„Tatsächlich! Schau, Pumuckl, das ist eine Knospe. Die öffnet sich dann mit der Zeit.“
„Und was ist denn da drin?“
„Da drin´ sind die Blütenblätter, die sind nachher ganz wunderschön, wenn sie sich auffalten.“
„Ui, ui, wie lang dauert das denn noch? Ich will nicht mehr warten!“
„Naja, so ein, zwei Wochen wird´s schon noch dauern, aber gieß nur fleißig weiter, damit´s dir nicht eingehen.“
„Au, fein, ich mach immer so weiter!“, rief der Kobold entzückt und dichtete:
„Knospe, Knospe, falt dich auf.
Ich warte schon lang darauf.
Und wenn sich das Blütenblatt
Erst einmal entfaltet hat,
Dann ist es wunderschön, wunderschön!“

Die Tage vergingen, die Anzahl der Schreineraufträge normalisierte sich wieder, und der Pumuckl goss jeden Tag beharrlich weiter. Bis eines Tages wirklich ein Blütenblatt zu sehen war. Da tanzte der Kobold freudig um den Blumenstock herum und rief:

„Liebe Blume, blühst du auf,
Sehr erfreust du mich
Da ist was am Stängel drauf,
sehr verwunderlich!“
Und dann lachte der Kobold und lachte, und der Herr Eder war sehr stolz auf den Pumuckl und auf das, was er da geschafft hatte.

So verging die Zeit, und für den Pumuckl war es inzwischen selbstverständlich geworden, die nun auch schon vollkommen ausgeblühten Pflanzen weiter zu gießen. Große Farbpracht schmückte das Haus, was sogar mehr und vor allem Kunden heranlockte, die etwas mehr als üblich zahlten. So hatte auch der Schreiner Eder etwas davon, und der Pumuckl freute sich jeden Tag an den schönen Pflanzen, die nicht eingingen, weil er sich immer so liebevoll um sie kümmerte.
Eines Tages aber entdeckte der kleine Kobold etwas an seinen Gewächsen. Zuerst sah er das kleine Tierchen und freute sich, dass sogar Tiere ein Zuhause in seinen Pflanzen gefunden hatten, doch als er näher hinsah, stieß er einen entsetzten Schrei aus.

„Aaaaaaah! Nein, meine schönen Blumen! Uhuuuu!“, weinte der kleine Kobold schrecklich und voller Leid.
„Ja, was ist denn los?“, rief der Meister Eder bestürzt, als er den kleinen Kobold zusammengerollt neben den einst wunderschönen, prächtigen Blüten liegen sah. Doch auf einem Blatt saß eine dicke Raupe. Sie hatte alle Blätter, sogar die Blüten, komplett durchlöchert. Nun war von den einst wunderschönen Blumen, um die sich der Pumuckl mit so viel Mühe gekümmert und jeden Tag zehn Minuten der Pflege der Blume gewidmet hatte, nur mehr ein zusammengefallener Blätterhaufen übrig. Der Pumuckl tat dem Herr Eder schrecklich Leid, wie er da so zusammengekrümmt lag und vor sich hinweinte. Er wusste, wie viel Arbeit in dieser Blume gesteckt hatte, und auch genau, wie sich der arme kleine Pumuckl jetzt fühlte.
„Komm, Pumuckl, jetzt beruhig dich mal wieder“, sagte der Herr Eder besänftigend, „schau, jetzt nehm ich die Raupe und schmeiß sie ins Gras, so was traut die sich nicht wieder.“
„Aber meine schönen Blumen sind weg“, schluchzte der Pumuckl vor sich hin, „einfach weg.“
„Ich weiß ja, wie viel Mühe du dir gegeben hast, aber man kann das jetzt leider nicht mehr ändern“, besänftigte er den Kobold weiter und trug ihn ins Haus.

Dass der Pumuckl nicht mehr zu weinen aufhören wollte, ließ den Herr Eder nicht ungerührt. Also machte er sich erneut auf den Weg in das Pflanzengeschäft und besorgte einen dritten Blumenstock, den er aber nachher ins Haus stellte, damit ihm nichts passieren konnte. Und der Pumuckl kümmerte sich weiterhin sehr liebevoll um ihn, sodass wieder viele Blüten wuchsen, die ihm sehr viel Freude machten.
alles lesen | 0 Kommentare | maydee | maydee@gmx.at
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