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Umfrage: Grüne Politik ohne EU-Beitritt (Gelesen: 1841 mal)
Indianer
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Umfrage: Grüne Politik ohne EU-Beitritt
06.04.2011 um 15:23:08
 
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Cairen
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Beiträge: 19
zürich
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Re: Umfrage: Grüne Politik ohne EU-Beitritt
Antwort #1 - 07.04.2011 um 00:25:12
 
du scheinst dich ja politisch sehr ins zeug zu legen. toll!

ich stimme meistens in der sp liste und panaschiere mit einigen grünen.
wegen der umfrage: ich habe nein gestimmt. weil ich eigentlich einen eu beitrit nicht asozial finde. und ich denke, dass wir manchmal über die schweizergrenzen hinaus, vor allem da die globalisierung ja ein weiterentwickelnes fänomen ist, an einer guten wirtschaft arbeiten sollten.

jetzt frage ich dich: warum genau diese umfrage? willst du herausfinden, ob die grünen eine grössere wählerschaft hinter sich bringen würde, falls sie diese leitbildänderung (sag ich jetzt mal) vornehmen würden? zu welchem zweck? würdest du dieser änderung zustimmen? und was hältst du von einem eu beitritt?

keine ahnung ob du es hier im forum nur darauf anlegst inputs zu geben. in diesem fall: keep up the good work!
und sonst bin ich gespannt auf deine antwort. ich werde immer gerne von guten argumenten überzeugt  Zwinkernd

lg, C.
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lisa, vampires are make-believe, like elves, gremlins, and eskimos. (homer)
 
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Re: Umfrage: Grüne Politik ohne EU-Beitritt
Antwort #2 - 21.06.2011 um 07:49:03
 
Ich gehe davon aus, dass die Grünen von Beginn weg keinen EU-Beitritt um jeden Preis anstrebten, waren sie doch geschlossen gegen den EWR-Beitritt. Ich vermute, es ging darum, die bürgerliche Ausweichstrategie, dass man gemeinsam mit den anderen Ländern die ökologischen Auswirkungen unseres Wirtschaftssystems angehen solle, beim Wort zu nehmen und auf einen ökologisch und sozial verträglichen EU-Beitritt hinzuarbeiten. Das kann auch bei der SP so gewesen sein. Kommuniziert wurde so über die Medien leider nie, mit entsprechenden Wahlerfolgen der SVP als Konsequenz.
Die EU-Länder machten im Rahmen der EU bis jetzt keinen Schritt in Richtung mehr Ökologie, im Gegenteil. Rumänien musste Kinderheime schliessen, um EU-Beitrittsland werden zu können. Griechenland, Spanien und Portugal sind praktisch bankrott. Mit dem gescheiterten Kopenhagen vor knapp 1 1/2 Jahren sehen wir, dass das gemeinsame Angehen von Probleme ein Scheinargument der Bürgerlichen war. Die globalisierte Wirtschaft wie wir sie jetzt kennen ist nichts als eine Endlösungsmaschinerie.

Nun haben wir die Realitätskontrolle: Die Bürgerlichen reden von Ökologie, machen jedoch noch immer das Gegenteil, nämlich Abzocke um jeden Preis. Also bleibt uns nichts anderes als die Regionalisierung der Wirtschaft mit weniger Fernverkehr, die Stärkung einer nachhaltigen lokalen Wirtschaftsstruktur mit Qualitätsprodukten und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen auch für die Jugend von morgen. Wir müssen das Zepter selbst in die Hand nehmen, dann finden wir auch schnell ausländische Nachahmer. Die würden das sonst wirtschaftlich nämlich gar nicht überleben. So kommt unser Engagement allen zugute.

Das wirtschaftlich, sozial und ökologisch Nachhaltigste und Effizienteste: Grüne wählen (wer noch von der SP überzeugt ist halt SP) und das Existenzsichernde Grundeinkommen in den politischen Gemeinden starten http://suvivalstgallen.pbworks.com/w/page/27458400/ExistenzsicherndesGrundeinkom....
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Re: Umfrage: Grüne Politik ohne EU-Beitritt
Antwort #3 - 21.06.2011 um 08:05:58
 
Haben wir nach den Wahlen 2011 keine grün politisierende Mehrheit in den Parlamenten, ziehen wir Ostschweizer (St.Gallen, beide Appenzell, Thurgau, Schaffhausen und Graubünden ein eigenes ökologisches Ding mit dem Vorarlberg und den Deutschen am Bodensee durch. Dann kann die restliche Schweiz schauen, wo sie bleibt.
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