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Bruno bzw. JJ1 (Gelesen: 13539 mal)
Ever
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Bruno bzw. JJ1
26.06.2006 um 19:03:19
 
Zitat:
Wochenlang hat man ihn kaum gesehen, geschweige denn fangen können - kaum ist aber die Abschussgenehmigung da, wird er abgeknallt!

Als ich das gehört habe hat mich das auch traurig gemacht.

Zitat:
Es tut mir Leid, Bruno, dass dir diese arme kranke degenerierte menschliche Gesellschaft keinen Nutzen zuweisen konnte, ausser eine ausgestopfte Trophäe zu werden.


Naja, das stimmt so eigentlich nicht. Als nächstes wird er wissenschafftlich untersucht und dann kommt er in ein Museum.

Zitat:
Alles was du falsch gemacht hast, war, dass du dich ernährt hast, um zu überleben.


Soviel ich weiss waren es zwei Dinge ganz besonders, die ihn gegenüber anderen Bären als deutlich gefährlicher erschienen liessen:

a.) Die meisten der Tiere, die er getötet hat (seit dem 10. Mai waren darunter wenigstens 22 Schafe, 2 Ziegen und andere Tiere) hat er nicht gefressen. Er hat sie aus anderen Gründen getötet.


b.) Er hat die natürliche Scheu vor Menschen verloren.

Aus Sicht der Schafe, die nun wieder in Sicherheit weiden können, ist es sicherlich gut, dass er jetzt tot ist. Von einem Bär gerissen zu werden ist sicherlich nicht schön. Was die wohl für Todesängste und was für Schmerzen ausgehalten haben müssen. Traurig

Ich mein, aus der Sicht sollte man es doch auch mal sehen.  unentschlossen

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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #1 - 26.06.2006 um 19:35:14
 
Na, wie wird er dann wohl im Museum stehen, wenn nicht ausgestopft?


a) Getötet hat er aus dem Jagdtrieb, den er braucht, um überleben zu können. Da seine Opfer sehr leicht zu erlegen waren und sich nicht typisch verhalten haben (sind in Reichweite geblieben statt weg zu flüchten), fand sich Bruno im Paradies. Da er jedoch theoretisch schon am nächsten TAg hätte Hunger leiden können (wenn alle Schafe plötzlich weg wären), war es aus seiner Sicht nur sinnvoll, mehr als im Moment nötig zu töten, da er dann einen Notvorrat hatte.

b) Er hat nie mit einem Menschen die Konfrontation gesucht, sondern hat sich lediglich in Siedlungen getraut. Würde man den Menschen Verhaltensregeln beibringen und mit bisschen Respekt wäre da ein Zusammenleben möglich gewesen.

Zu den Schafen: Was glaubst du, wie viel Angst erst ein Tiertransport und ein Schlachthaus bringen, und was das für ein schöner Tod ist?
Schafhaltung ist ausserdem ohnehin doof, weil die Schafe degeneriert und gezüchtet sind und nur in Gefangenschaft überleben können. Dennoch wäre es auch möglich gewesen, die Schafe besser zu schützen.
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Ever
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #2 - 26.06.2006 um 20:50:52
 
Zitat:
Na, wie wird er dann wohl im Museum stehen, wenn nicht ausgestopft?


Klar wird dann ausgestopft sein. Aber das wird er nicht, um als Trophäe zu dienen (Trophäe=Objekt, das als Zeichen des Triumphes dient), sondern um ein Wissen über das Aussehen von Bären zu vermittlen.
Das ist das Museum in das er kommen soll:
http://www.musmn.de/start.htm

Zitat:
a) Getötet hat er aus dem Jagdtrieb, den er braucht, um überleben zu können. Da seine Opfer sehr leicht zu erlegen waren und sich nicht typisch verhalten haben (sind in Reichweite geblieben statt weg zu flüchten), fand sich Bruno im Paradies. Da er jedoch theoretisch schon am nächsten TAg hätte Hunger leiden können (wenn alle Schafe plötzlich weg wären), war es aus seiner Sicht nur sinnvoll, mehr als im Moment nötig zu töten, da er dann einen Notvorrat hatte.


Das klingt zunächst mal einleuchtend.
Allerdings habe ich auch gelesen, dass es für Bären untypisch ist, mehr zu töten, als das, was unmittelbar nötig ist. Bruno ist übrigens nie an einen seiner Tatorte zurückgekommen heisst es, und das aus Prinzip, da er in seiner Jugend diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht haben soll.
Von den 7 Schafen, die er am 21. Mai getötet hat, hat er übrigens kein einziges gefressen. Er hat sie damals getötet und ist dann weiter gezogen. So weit ich gelesen habe, soll das total untypisch sein.

Zitat:
b) Er hat nie mit einem Menschen die Konfrontation gesucht, sondern hat sich lediglich in Siedlungen getraut. Würde man den Menschen Verhaltensregeln beibringen und mit bisschen Respekt wäre da ein Zusammenleben möglich gewesen.


Da hast Du Recht, ich hab mich da vielleicht ein bisschen missverständlich ausgedrückt. Mit der verloren gegangenen Scheu meinte ich auch nur die verlorene Scheu vor menschlichen Siedlungen. Sie scheuen diese Nähe für gewöhnlich (so weit ich weiss). Dass er die Konfrontation mit Menschen sucht, wollte ich damit nicht sagen.

Zitat:
Zu den Schafen: Was glaubst du, wie viel Angst erst ein Tiertransport und ein Schlachthaus bringen, und was das für ein schöner Tod ist?


Ich weiss, dass die Tiere auf diese Weise häufig grossen Qualen ausgesetzt werden! Leider. Leider. Ob dieses Schicksal den gerissenen Schafen und allen anderen Schafen, die sonst noch von Bruno gerissen worden wären ohne jeden Zweifel gedroht hätte, weiss ich nicht. Keine Ahnung, ob jedes Schaf automatisch in einem Schlachthaus landet. Ausserdem gibt es ja auch noch sanftere Methoden der Schlachtung, bei denen mit den Tieren relativ schonend (was Leid und Qual angeht) umgegangen wird.
Ob nun die Schlachtung in einem 08/15-Schlachthaus schlimmer ist als von einem Bär gejagt und getötet zu werden vermag ich nicht genau zu sagen. Ich stelle mir den Tod durch einen Bären schlimmer vor als den Tod durch einen Schlachter, der die gesetzlichen Bestimmungen einhält.

Zitat:
Dennoch wäre es auch möglich gewesen, die Schafe besser zu schützen.


Woran denkst Du dabei? Höhere Zäune, Ställe, Schäfer?

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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #3 - 26.06.2006 um 21:43:00
 
Ever schrieb am 26.06.2006 um 20:50:52:
Zitat:
Na, wie wird er dann wohl im Museum stehen, wenn nicht ausgestopft?


Klar wird dann ausgestopft sein. Aber das wird er nicht, um als Trophäe zu dienen (Trophäe=Objekt, das als Zeichen des Triumphes dient), sondern um ein Wissen über das Aussehen von Bären zu vermittlen.
Das ist das Museum in das er kommen soll:
http://www.musmn.de/start.htm


Na heutzutage wär das auch nicht nötig - gibt genug Möglichkeiten nen "künstlichen Bär" zu bauen, oder Bilder hinzustellen.


Zitat:
Das klingt zunächst mal einleuchtend.
Allerdings habe ich auch gelesen, dass es für Bären untypisch ist, mehr zu töten, als das, was unmittelbar nötig ist. Bruno ist übrigens nie an einen seiner Tatorte zurückgekommen heisst es, und das aus Prinzip, da er in seiner Jugend diesbezüglich schlechte Erfahrungen gemacht haben soll.
Von den 7 Schafen, die er am 21. Mai getötet hat, hat er übrigens kein einziges gefressen. Er hat sie damals getötet und ist dann weiter gezogen. So weit ich gelesen habe, soll das total untypisch sein.

Mag sein dass das untypisch ist, allerdings nicht seine Schuld. Und mit dem Vorwurf "Gefahr für den Menschen" hat das auch wenig zu tun.


Zitat:
Da hast Du Recht, ich hab mich da vielleicht ein bisschen missverständlich ausgedrückt. Mit der verloren gegangenen Scheu meinte ich auch nur die verlorene Scheu vor menschlichen Siedlungen. Sie scheuen diese Nähe für gewöhnlich (so weit ich weiss). Dass er die Konfrontation mit Menschen sucht, wollte ich damit nicht sagen.

Ja, und somit ist er für Menschen wohl auch nicht gefährlich.

Zitat:
Ich weiss, dass die Tiere auf diese Weise häufig grossen Qualen ausgesetzt werden! Leider. Leider. Ob dieses Schicksal den gerissenen Schafen und allen anderen Schafen, die sonst noch von Bruno gerissen worden wären ohne jeden Zweifel gedroht hätte, weiss ich nicht. Keine Ahnung, ob jedes Schaf automatisch in einem Schlachthaus landet. Ausserdem gibt es ja auch noch sanftere Methoden der Schlachtung, bei denen mit den Tieren relativ schonend (was Leid und Qual angeht) umgegangen wird.
Ob nun die Schlachtung in einem 08/15-Schlachthaus schlimmer ist als von einem Bär gejagt und getötet zu werden vermag ich nicht genau zu sagen. Ich stelle mir den Tod durch einen Bären schlimmer vor als den Tod durch einen Schlachter, der die gesetzlichen Bestimmungen einhält.

Was im Schlachthof teilweise passiert, willst du gar nicht wissen. Ich hab schon von Berichten gehört, die meinten, bei jedem dritten Tier funktioniert die Betäubung nicht richtig - die bekommen also unbetäubt die Kehle aufgeschnitten und werden aufgehängt zum ausbluten.

Zitat:
Zitat:
Dennoch wäre es auch möglich gewesen, die Schafe besser zu schützen.


Woran denkst Du dabei? Höhere Zäune, Ställe, Schäfer?

Da ich die Haltung von Schafen sowieso ablehne, würde ich das Problem da beheben...
Heutzutage werden aber im Zusammenhang mit anderen Grossraubtieren (ich kenne mich mit dem Wolf einigermassen aus) erfolgreich Hunde und Schäfer eingesetzt.
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #4 - 26.06.2006 um 22:01:17
 
Huh, von dem kriegt man ja viel zu lesen. ist irgendwie total furchtbar, dass so ein Bär einfach abgeknallt wird. Okay, nachdem ein riesiger aufwand mit Jägern und Bärenhunden(oder wie die heissen) gemacht wurde, auch noch ohne erfolg, ist es schwierig, einen anderen ausweg zu finden. Und er ist ja schon gefährlich, weil er halt vor menschen keine angst hat udn wenn man ihn nicht abgeknallt hätte, würde es irgendwann so weit kommen, dass er einen Menschen angreift.
Andererseits: was soll er denn machen? wenn man selber einen tisch voller essen hat, dann ist man doch auh lieber als zu verhungern oder? Er kann ja nicht zu sich sagen " ich werde mich ändern" oder so unentschlossen
Ist alles halt voll kompliziert
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #5 - 26.06.2006 um 22:30:39
 
Ich glaube nicht, dass er einen Menschen angegriffen hätte. Die Gefahr im Wald von einem Bären getötet zu werden ist wohl kleiner, als von einem umfallenden Baum erschlagen zu werden - trotzdem fällt man nicht alle Bäume.
Der Mensch müsste sich in den Gebieten halt bisschen informieren und anpassen an die neue Situation und das wäre durchaus möglich.
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #6 - 26.06.2006 um 22:50:55
 
Schon, aber es ist ja nicht ungefährlich, wenn irgendwo frei ein Bär durch die wälder haust, der dazu keine angst vor menschen hat. es könnte ja nicht ewig so weitergehen, dass bis in fast alle ewigkeiten der bär haust. Irgendwann könnte es schon sein, dass estwas passiert.
Andererseits sollte man sich in die "situation des bären" versetzen: was würde man wohl machen, wenn man der bär ist? Der muss ja scjließlich auch "von was leben"
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #7 - 26.06.2006 um 23:52:35
 
Ich denke, dass der Bär im Vergleich zu anderen Gefahren, die viel mehr missachtet werden, kein so grosses Problem darstellen würde. Es gibt klare Verhaltensregeln, was man tun soll, wenn man einem Bär begegnet.
Ich finde, es ist eine Chance, nach vielen Jahren mal wieder einen Bären in Deutschland zu haben - und alles was denen einfällt ist, ihn umzubringen...
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #8 - 27.06.2006 um 08:26:48
 
Hab übrigens noch ein interessantes Interview entdeckt: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,423720,00.html
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #9 - 27.06.2006 um 14:31:15
 
Zitat:
Ich denke, dass der Bär im Vergleich zu anderen Gefahren, die viel mehr missachtet werden, kein so grosses Problem darstellen würde. Es gibt klare Verhaltensregeln, was man tun soll, wenn man einem Bär begegnet.
Ich finde, es ist eine Chance, nach vielen Jahren mal wieder einen Bären in Deutschland zu haben - und alles was denen einfällt ist, ihn umzubringen...



Schon, die haben viel zu schnell "aufgegeben". und verhaltensregeln gibt es auch, trotztdem ist es nicht so einfach, wenn man druch den wald(oder sonst woher geht) und der Bär einem in die Quere kommt, das ist ja schließlich nicht ungefährlich. Vor allem weil es ein Bär war, der Menschennähe gesucht hat, um an Nahrung zu kommen.
Aber ihn zu erschiessen?! Okay, die vielen Versuche, den Bär in Fallen zu locken oder an ihn ran zu kommen, sind gescheitert,aber wenn wir alle schon so "einfallsreiche ideen" hatten, wieso töten sie dann den bären?
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #10 - 27.06.2006 um 15:55:49
 
Ob er einen Menschen angegriffen hätte oder nicht finde ich ehrlich gesagt eher nebensächlich. Ich denke es reicht schon, dass er für die Ziegen und Schafe in der Umgebung eine grosse Gefahr darstellte.
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #11 - 27.06.2006 um 16:05:42
 
Ever schrieb am 27.06.2006 um 15:55:49:
Ob er einen Menschen angegriffen hätte oder nicht finde ich ehrlich gesagt eher nebensächlich. Ich denke es reicht schon, dass er für die Ziegen und Schafe in der Umgebung eine grosse Gefahr darstellte.



Nebensächlich? Ob er einen Menschen angegriffen hätte? ich finde das absolut nicht nebensächlich, weil ich denke, dass es irgendwann vielleicht soweit gekommen wäre. Aber das mit den Ziegen udn schafen stimmt, hängt aber auch mit den menschen zusammen: Der Bär hat keine angst vor Menschen und suchte sogar ihre Nähe. und zwar nicht umbedingt um menschen zu töten, sondern weil wir Menschen Tiere wie Ziegen, schafe, Hühner und whatever bei uns haben... unentschlossen
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #12 - 27.06.2006 um 17:46:40
 
Ein Bär weniger, na und?

Klingt zwar kalt, aber so sehe ich das!
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #13 - 27.06.2006 um 18:28:07
 
Hm ja schon, der Aufwand war ja, weil der Bär "bruno" nach deutschland kam und hier durch die wälder gehaust hat. Schließlich ist es nicht ungefährlich, bzw. sogar gefährlich(!!!) , wenn hier ein Bär, der die Menschen nicht fürchtet haust
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Die Bombe
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Re: Bruno bzw. JJ1
Antwort #14 - 29.06.2006 um 11:53:24
 
Wie prophezeit ist Bruno der Bär heute Hauptthema, und die BILD titelt: „Der tote Bär“. Darunter ist eine lustige Zeichnung zu sehen wie ein Gewehr eine Salve in die Schulter eines traurig dreinblickenden Comic-Bären feuert - man könnte fast meinen es sei Pop-Art -, denn anscheinend gibt es keine Fotos des toten Tieres (um die Würde des Bären zu schützen). Dafür druckte die BILD immerhin gestern ein Bild des toten Drafi Deutschers, wie er aufgebahrt daliegt, mit der Überschrift „Er wollte nicht zur Schau gestellt werden“. Wieder einmal eine paradoxe Perversion der photogeilen Printmedien. Aber eigentlich kann es einem selbst ja egal sein ob die eigene Würde post mortem verteidigt wird – man kriegt es ja eh nicht mehr mit. Immerhin fragt man sich doch glatt warum die Würde eines toten Bären mehr Schutz bedarf als die eines verstorbenen Menschen. Naja. Da müsste man wohl zum Beispiel bei BILD nachfragen...
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