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Bundesrat - staendig unter Beschuss
Der Fall Polanski zeigt wieder einmal mehr, dass unsere Regierung nie ungestört arbeiten kann. Ständig werden die einzelen Aktionen des Bundesrates kritisiert, auch wenn diese vollkommen korrekt abgelaufen sind.
Es ist in den letzten Jahren ein richtiger Personenkult um die Mitglieder im Bundesrat entstanden...
Wie überall in der Öffentlichkeit sind die Personen wichtiger geworden, als die Sache an der sie arbeiten.
Auch die Parlamentarier scheinen nicht mehr der Sache verpflichtet zu sein, sondern viel mehr an ihrer Reputation.
Wenn so weitergemacht wird, werden vor allem die Mitglieder der Landesregierung ihre Regierungs-Qualitäten verlieren, aus Angst vor der ständigen Kritik seitens der Medien. Die Medien sind der Motor für die überkritische Stimmung in der Bevölkerung.
Lassen wir doch unser Regierung die Arbeit machen, und seien wir dort kritsch, wo sichtlich Fehler gemacht werden.
Lernen wir aus folgenden zwei Ereignissen:
1. Bundespräsident Merz handelt unüberlegt und verschärft die Libyien-Affäre - er ist inkonsequent, indem er für sein Handeln nicht gerade steht - die Presse kritisiert dieses Handeln nur zögerlich.
2. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf handelt korrekt im Fall Polanski. Die Presse verstärkt die Kontroverse, obwohl sachlich nichts entgegenzuhalten ist.
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| Eingereicht in
Politik von KcBlog am Mittwoch, 30. September 2009 |
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