Eine mutige Frau - Sefika Garibovic

Was ist zu tun, wenn Eltern, Sozialdienste, Psychologen und Heime mit Kindern und Jugendlichen nicht mehr zurecht kommen?
Frau Garibovic bietet Hilfe, indem sie die Kinder und Jugendlichen an der Hand nimmt und durch elterliche Präsenz ihr Interesse an ihnen bekundet.

Ihre Vorgehensweise hat Erfolg - kann man daraus schliessen, dass das sozialpädagogische Handeln unserer Fachleute in der Schweiz den heutigen Anforderungen nicht mehr genügt?


Obwohl es in der Schweiz genügend Fachleute für Jugendfragen gibt und alle interessiert an guten Lösungen für die Jugendlichen sind, fehlt es all diesen Leuten an evidentem Engagement. Viele Sozialdienste, Heime etc. sind zu einem Verwaltungsort für gestrandete Jugendliche geworden ohne wirkliche Erfolgsgeschichten. Man hat sich zwar in den letzten Jahren mit dem Instrument des Qualitätsmanagement sachlich verbessern können, doch das Verwalten der Jugendlichen hat deshalb jedoch nicht aufgehört.

Die Gründe hierfür sind vielfältig:

Institutionen neigen dazu ihr Konzept über alles und jedem zu stellen, sodass kreative Lösungen zu meist nicht mehr ins Konzept passen, vor allem aber nicht mehr ins QM-System. Solche Konzepte haben meist das Ziel, die Institution als solches zu erhalten - schlicht gesagt, ihr Sein zu rechtfertigen.

Viele Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Psychologen etc. sind mehr an ihrem Beruf interessiert, als an den Auswirkungen ihres Handelns in ihrem Beruf. Sie nutzen ihr Arbeitsfeld, um in die Schablone der entsprechenden Institution zu passen, um z.B. Karriere machen zu können. Es fehlt schlicht an persönlichem Engagement für den einzelnen Jugendlichen - das Konezpt der jeweiligen Institution steht im Vordergrund, nicht der betreute Jugendliche. Wie sollte da der Jugendliche Kongruenz, Wertschätzung und Empathie erleben?

Lösungsansatz:

Es ist Zeit, unser soziales Auffangnetz für Jugendliche neu zu überdenken. Es braucht neue Impulse von Persönlichkeiten, die als Person selber wirken und sich nicht hinter diversen Fachtiteln verstecken. Das Verwalten der Jugendlichen muss ein Ende finden, die Eltern müssen wieder lernen Verantwortung zu tragen und für ihre Kinder wieder als Vorbild attraktiv zu sein. Lassen wir uns leiten von einem Perspektiven gebenden Denken wie bei Frau Sefika Garibovic.

Infos zu Sefika Garibovic: http://www.omnilybra.ch/Garibovic.htm
Eingereicht in Erziehung von KcBlog am Donnerstag, 24. September 2009
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